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Geändert am : 18.05.2022 11:34
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Lager optimal einrichten: Darauf sollte man achten

Ob Onlinehandel oder KFZ-Werkstatt, ohne Lager kann der Betrieb nicht laufen. Bei der Einrichtung eines solchen Lagers muss viel bedacht werden. Man muss sich genau überlegen, welche Anforderung das Lager erfüllen soll. Dabei geht es um die Größe des Lagers sowie die einzulagernden Güter, um die notwendige Technik, den laufenden Betrieb und die gesetzlichen Vorschriften.

Es lohnt sich also, bei der Einrichtung eines Lagers einen genauen Plan aufzustellen, damit sich die Investition langfristig bezahlt macht. Für einen effizienten Betriebsablauf muss ein Lager groß genug sein, einem übersichtlichen System folgen und reibungslos bedienbar sein. Wer allein beim Gedanken an die vielen Entscheidungen bei der Lagerplanung Gänsehaut bekommt, sollte die Beratung unserer fähigen Expertinnen und Experten hinzuziehen.

Egal, ob mit Unterstützung oder ohne, die folgenden Punkte spielen eine wichtige Rolle bei der Planung und Umsetzung eines optimalen Lagers.

Die Lagerplanung im Überblick


Grundsätzlich gilt es bei der Planung eines Lagers drei wichtige Schritte zu durchlaufen:

1
Schritt 1: Die Anforderungen definieren.

Dazu zählen Überlegungen bezüglich der Größe der Lagerhalle, dem vorhandenen Budget, des Lagerguts, etc.
2
Schritt 2: Das Lager im Detail planen und skizzieren.

Das passende Regalsystem samt Transportmaschinerie wählen.
3
Schritt 3: Das Lager einrichten.

Sich dabei an den Plan halten und von Beginn an das gewählte Ordnungssystem durchsetzen. Entsprechende Bodenmarkierungen sind vor allem in größeren Lagern hilfreich bzw. Vorschrift.

Der Unterschied zwischen Lagertechnik und Lagereinrichtung


Zur Definition der Begrifflichkeit muss bei der Lagerplanung zwischen Lagertechnik und Lagereinrichtung unterschieden werden. Tatsächlich ist die Lagereinrichtung nur ein Bereich der Lagertechnik. Die Lagereinrichtung umfasst die Regale, Schränke, Paletten und andere Lagerflächen, während die Lagertechnik außerdem noch Folgendes mit einbezieht:

  • Transportmittel
  • Arbeitsplätze
  • IT-System
  • Ordnungssystem
  • Mess- und Wiegegeräte
  • Lagerungsarten
  • Gebäudetechnik

Anforderungen an ein Lager


Die Planung beginnt damit, sich zu überlegen, welche Anforderungen man an sein Lager stellt. Dabei geht es um grundsätzliche Entscheidungen bzw. Auswahlkriterien für die adäquate Lagertechnik. Eine Lagerhalle ist ein komplexes System, dessen einzelne Bereiche so miteinander verknüpft sein müssen, dass ein reibungsloser Betriebsfluss ermöglicht wird. Die ersten zu fällenden Entscheidungen sind:

1

Standort:

Bauen, kaufen oder mieten ist die erste Frage bei der Einrichtung eines Lagers. Die Entscheidung geht Hand in Hand mit der Wahl des Standorts. Dieser sollte nicht zu teuer, aber vor allem gut erreichbar sein und viel Platz bieten.
2

Größe des Lagers:

Ist bereits eine Räumlichkeit vorhanden, gilt es zu überlegen, wie man den vorhandenen Raum bestmöglich nutzen kann – etwa, bei der Wahl des passenden Regalsystems. Ist noch keine Räumlichkeit vorhanden, sollte man bei der Wahl genau im Kopf haben, wie viel Platz man braucht. Dabei nicht vergessen, dass Flurförderzeuge und Personen Bewegungsspielraum benötigen.
3

Lagergut:

Welche Art von Güter werden gelagert, wie groß und schwer sind sie, bestehen irgendwelche Sonderanforderungen, müssen die Güter in Behältnissen gelagert werden, sind sie auf Paletten verstaut und, nicht zuletzt, wie oft und in welcher Reihenfolge muss das Lagergut bewegt werden.
4

Kosten bzw. Budget:

Eine genaue Kostenplanung ist das Um und Auf. Wie viel Budget steht zur Verfügung und wie gestaltet man sein Lager möglichst kosteneffizient.
5

Umschlagshäufigkeit:

Manche Artikel werden häufiger bewegt als andere und müssen demnach leicht erreichbar sein. Auch das sollte in die Lagerplanung miteinfließen.
6

Wareneingang und -ausgang:

Die passenden Zuwege zur Anlieferung und Entnahme der Güter müssen gewährleistet sein.
7

Sicherheitsvorschriften:

Es gibt eine Reihe rechtlicher Vorgaben, die bei der Einrichtung und Nutzung eines Lagers beachtet werden müssen. Informieren Sie sich rechtzeitig, welchen Vorschriften Ihr Lager unterliegt.
8

Zusätzliche Räumlichkeiten:

Wofür muss neben dem eigentlichen Lagerraum noch Platz bestehen? Zur Lagerverwaltung sollte zumindest ein kleines Büro vorhanden sein. Auch eine Werkstatt ist oft mit dem Lager verbunden. Es empfiehlt sich, Lager und Werkstatt aufeinander abgestimmt einzurichten.
9

Lagerplatzzuordnung:

Dabei geht es darum, wie man sein Lager anlegt und verwaltet. Je nachdem, ob man ein festes oder dynamischen Lagerverwaltungssystem wählt, wirkt sich das auf die benötigte Fläche aus.

Die passenden Lagerregale & Regalsysteme


Die passenden Regale bzw. das passende Regalsystem richtet sich vorrangig nach der Art des Lagerguts. Außerdem spielt der Faktor Platz eine wichtige Rolle. Und nicht zuletzt muss man sich überlegen, ob man zur Beförderung des Lagerguts Flurförderzeuge benötigt. Zumindest ein einfacher Hubwagen ist ein den meisten Lagern von Vorteil, ab einer gewissen Größe und Umschlagshäufigkeit werden Gabelstapler und Co. zum integralen Bestandteil.

Beim Aufstellen des Regalsystems sollten Sie besonders darauf achten, dass der Boden eben ist und große Belastungen aushält. Auch bei der Höhe des jeweiligen Regals muss man sich erkundigen, welche Vorschriften bestehen und wie sich die Höhe auf die Stabilität des Regals auswirkt.

Die folgenden Varianten eignen sich hervorragend zur Lagerung unterschiedlicher Gegenstände:



  • Durchlaufregale:

    Können von beiden Seiten genutzt und entweder manuell oder automatisiert betrieben werden.

  • Kragarmregale:

    Die Lösung zur Lagerung langer Güter. Es handelt sich dabei um Stützen, an denen Kragarme befestigt sind, um Lagergut horizontal zu lagern.

  • Verfahrbare Regale:

    Auf Bodenschienen manuell oder automatisch bewegliche Regale. Erhältlich in unterschiedlichen Ausführungen.

  • Einfahrregale:

    Es handelt sich hierbei um Palettenregale, in die ein Gabelstapler von einer Seite einfahren kann.

  • Durchfahrregale:

    Ähnlich dem Einfahrregal, mit dem Zusatz, dass der Gabelstapler von beiden Seiten zufahren bzw. durchfahren kann.

  • Weitspannregale:

    Eine Art Fachbodenregal, aber mit breiteren Fächern zur Lagerung besonders langer oder sperriger Güter.

  • Schraubregale:

    Im Gegensatz zum Fachbodenregal, das mittels Stecksystem aufgebaut wird, werden Schraubregale verschraubt und sind dadurch besonders stabil.

Neben den entsprechenden Regalen und Schränken benötigt ein reibungslos laufendes Lager je nach Größe außerdem eine Reihe an Zubehör:


Sicherheit im Lager


Die Einrichtung eines Lagers unterliegt gesetzlichen Sicherheitsvorschriften und Hygienebestimmungen. Es geht dabei um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Konsumentinnen und Konsumenten.

Um für Sicherheit zu sorgen, achten Sie auf Folgendes:

  • Regelmäßige Inspektionen
  • Vorschriftsmäßige Gefahrenbeurteilung
  • Sorgfältige Dokumentation der Tragfähigkeit der Regale
  • Mindestwegbreiten von Haupt- und Nebengängen
  • Einsatz von Raumschutzelementen
  • Anbringung intelligent platzierter Spiegel
  • Beleuchtung der Verkehrs- und Fluchtwege
  • Vorschriftsmäßige Aufbewahrung und Entsorgung von Gefahrengut
  • Einhaltung der Brandschutzvorgaben
  • Erste-Hilfe-Kästen
  • Absturzsicherung

Verwendung von Lagerverwaltungssystem


Das Lagerverwaltungssystem bezieht sich auf die Art und Weise, wie das Lagergut im Lager aufbewahrt wird bzw. wie neu dazukommende Güter eingeordnet werden.

Es wird zwischen zwei Arten unterschieden:

  • Feste Lagerplatzzuordnung:

    Allen Gütern ist ein fester Platz zugeordnet und dieser wird nicht geändert. Diese Zuordnung bietet sich vor allem dann an, wenn das Lagergut in Art und Zahl nicht sonderlich variiert. Das Lager ist in Stamm- und Reservefächer eingeteilt und bleibt immer gleich. Es wird jedoch viel Platz benötigt, der nicht flexibel verwendet werden kann.

  • Dynamische Lagerplatzzuordnung:

    Man spricht auch vom chaotischen Lagerverwaltungssystem. Der Name ist jedoch irreführend. Denn obwohl bei diesem Lagertyp die Waren nicht immer in denselben Fächern landen, handelt es sich um eine sehr effiziente Lagermethode. Lagerkapazitäten werden stets voll genützt und eine automatisierte Kommissionierung ist möglich. Voraussetzung ist das entsprechende IT-System.

Fazit: Ein effizient eingerichtetes Lager optimiert den Betriebsfluss


Das Vorhaben ein Lager einzurichten ist bereits in der Planungsphase mit vielen Entscheidungen verbunden. Die Wahl der Räumlichkeiten, des Regalsystems und des Verwaltungssystems sind dabei grundlegende Punkte, die sich alle an der Art des Betriebes bzw. vor allem an den Lagerartikeln selbst orientieren. Im Endeffekt rentiert sich jedoch der Aufwand, den man in die Planung und Umsetzung der Lagereinrichtung setzt. Je besser durchdacht, desto reibungsloser sind die Abläufe. Ein reibungsloser innerbetrieblicher Ablauf sorgt nicht nur für kosteneffizientes Arbeiten, sondern auch für mehr Sicherheit aller Beteiligten. Unsere Beraterinnen und Berater helfen Ihnen gerne bei der Einrichtung Ihres neuen Lagers, auch gerne in Verbindung mit Werkstatt, Büro oder anderen Räumlichkeiten.