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Geändert am : 27.06.2022 09:32
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Digitale Nomaden: wie sich die Arbeitswelt verändert

Arbeiten und gleichzeitig die ganze Welt bereisen? Für einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht bei der Umsetzung dieses Gedankens ein Lebenstraum in Erfüllung – für andere wiederum ist diese Arbeitsweise unvorstellbar. Doch der Trend weg vom klassischen Arbeitsmodell im Büro und hin zum ortsunabhängigen Lebensmodell kam während der Pandemie immer mehr ins Rollen und ist längst kein Einzelfall mehr. Für viele Freelancer oder Selbstständige, die ohnehin mit digitalen Arbeitsmitteln ihrer Tätigkeit nachgehen, gehört es schon zur Work-Life-Balance, als sogenannter digitaler Nomade dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Aber auch Beschäftigte im Angestelltenverhältnis bekommen immer öfter die Möglichkeit, ortsunabhängig ihrer Arbeit nachzugehen.

Wer ist eigentlich ein digitaler Nomade?

Ein digitaler Nomade zu sein bedeutet, keinen festen Arbeitsplatz zu besitzen, sondern von unterwegs Geld zu verdienen – überall dort, wo ein stabiler Internetzugang besteht. Digitale Nomaden möchten der konservativen Arbeitswelt entkommen, flexibel und frei sein und sich ihren Arbeitsplatz selbst aussuchen können. Um als digitaler Nomade zu gelten, muss eine Reise in die weite Ferne nicht unbedingt notwendig sein, doch zu den beliebtesten Zielen der digitalen Nomaden zählen insbesondere Hotspots wie Bali, Thailand, Kolumbien und Südafrika, aber auch Städte in Europa wie zum Beispiel Lissabon, Berlin, Prag und Budapest.

Vereinbarung von ortsunabhängigem Arbeiten im Angestelltenverhältnis


Einem großen Teil der Festangestellten in Deutschland ist es nicht möglich mobil zu arbeiten, da die auszuübenden Tätigkeiten in einigen Branchen an den festen Arbeitsplatz gebunden sind. Mit einem digitalen Beruf, beispielsweise im Online-Marketing oder im E-Commerce-Bereich, hat man hingegen immer häufiger die Möglichkeit, losgelöst von seinem klassischen Arbeitsplatz Geld zu verdienen. Klassische Berufe, die keinen festen Arbeitsplatz erfordern sind zum Beispiel Werbetexter:innen, Programmierer:innen, Übersetzer:innen, uvm.. Es ist allerdings nicht jedermanns Sache, die Sicherheiten, die eine unbefristete Festanstellung mit sich bringt, hinter sich zu lassen und den geliebten Job für das Nomadentum an den Nagel zu hängen. Glücklicherweise hat sich die Einstellung vieler Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Bezug auf ortsunabhängiges Arbeiten und das sogenannte Remote Work-Konzept gewandelt. Viele sind der Meinung, dass sich mehr Freiheiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine angenehme Work-Life-Balance sowie zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten positiv auf die Produktivität und Leistung auswirken. Doch an das so interessant klingende ortsunabhängige Arbeiten sind mitunter ein paar Voraussetzungen und organisatorische Anpassungen geknüpft.

Welche Voraussetzungen sind an ortsunabhängiges Arbeiten geknüpft?


Die Gruppe der digitalen Nomaden wächst kontinuierlich. Denn es scheint so einfach – das einzige, was man benötigt, um seiner Tätigkeit nachzugehen ist ein Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone und natürlich eine stabile WLAN-Verbindung. Und egal ob in öffentlichen Einrichtungen, Coworking Spaces, Cafés, Hostels oder in der Bahn, mittlerweile ermöglicht der digitale Fortschritt das Arbeiten an vielen Orten und von unterwegs. Viele Tätigkeiten verlangen außerdem keine ständige Präsenz vor Ort, denn mit Hilfe von virtuellen Meetings gestaltet sich die Abstimmungsphase mit Kolleginnen und Kollegen sehr schnell und flexibel. Das hat zur Folge, dass Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zunehmend aufgeschlossener und experimentierfreudiger an unterschiedliche Arbeitsmodelle herangehen. Die Devise lautet: Ist im Unternehmen eine angenehme Work-Life-Balance gegeben, fühlen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl und arbeiten effizienter. Dabei ist die größte Basis das Vertrauen und klare Vereinbarungen.

Denn eines fest steht: Die Mitarbeitenden müssen als digitale Nomaden genauso verlässlich und effizient arbeiten wie an einem festen Arbeitsplatz. Bei Festanstellungen müssen hier klare Vereinbarungen und Regelungen mit der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber getroffen werden. Nur so funktioniert die Zusammenarbeit mit digitalen Nomaden im Unternehmen.

Welche Vorteile bieten digitale Nomaden für Unternehmen?


Nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen die Möglichkeit des digitalen Nomadentums im Angestelltenverhältnis geboten wird, ist dieses Arbeitsmodell attraktiv. Aus Unternehmersicht öffnet sich gleichzeitig eine Tür, um qualifizierte Arbeitskräfte aus der ganzen Welt für das Unternehmen zu gewinnen – eine Win-Win-Situation also. So können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der anderen Seite der Erdkugel kurzfristige Aufträge, die nach der regulären Arbeitszeit erledigt werden müssen, umsetzen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an unterschiedlichen Standorten arbeiten und vielleicht sogar andere Länder bereisen, nehmen neue Impulse und Ideen mit, die sie ins Unternehmen einbringen können. Für die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber hat dies außerdem den Vorteil, dass die Kosten von Parkplätzen, Strom und Wasser bis hin zu Verpflegungskosten eingespart werden.

Fazit

Als digitaler Nomade zu arbeiten ist nicht jedermanns Sache. Doch allein die Möglichkeit zu haben, von überall zu arbeiten, steht ganz im Zeichen von Arbeit 4.0. Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung der deutschen Unternehmen extrem vorangetrieben. In diesem Zuge stieg auch der Trend des digitalen Nomadentums und die Arbeitgeber:innen wurden zunehmend offener für das neue Arbeitsmodell Remote Work.