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Geändert am : 17.05.2022 06:51
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Tipps gegen Hitze im Büro: So bewahren Sie im Sommer einen kühlen Kopf

Es ist jedes Jahr dasselbe. Kaum steht der Sommer vor der Tür, steigen schon die Temperaturen im Office ins Unermessliche und nehmen damit häufig unangenehme Ausmaße an. So schön die warmen Monate auch sein mögen: Bei Hitze im Büro kommt definitiv keine Urlaubsstimmung auf. Sobald das große Schwitzen beginnt, lässt nämlich nicht nur die Konzentration nach. Auch die Stimmung und das Wohlbefinden leiden darunter. Schließlich ist nicht jedes Unternehmen mit Klimaanlagen ausgestattet, die für ein angenehmes Raumklima und damit für kühle Köpfe im Büro sorgen. Doch was tun, wenn sich das Großraumbüro zwischen Mai und September regelmäßig zum Backofen entwickelt?

Wir klären auf, warum die passenden Temperaturen beim Arbeiten so wichtig sind und geben Ihnen wertvolle Tipps an die Hand, damit Sie ohne Klimaanlage den Sommer gut überstehen.

Der Sommer: Ein Problem in vielen Unternehmen

Bei Neubauten werden die steigenden Temperaturen häufig durch eine Niedrigenergiebauweise abgemildert. So kommen clevere Raumkonzepte und Passivhäuser heutzutage ohne eine energieaufwendige Klimaanlage aus. Doch viele Bürogebäude sind schon etwas in die Jahre gekommen und weder mit Klimaanlagen ausgestattet noch optimal gedämmt. Kein Wunder also, dass an heißen Tagen die Lufttemperatur im Büro stetig ansteigt und für ein tropisches Klima sorgt. Angestellte entwickeln meist eine unglaubliche Kreativität, wenn es um Lösungen gegen die Hitze geht. Doch auch diese sind irgendwann ausgeschöpft.

Wie wirkt sich die Hitze auf die Leistungsfähigkeit aus?

Die Vermeidung von Hitze am Arbeitsplatz ist sicher keine Frage des Komforts, sondern hat Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und Leistungsbereitschaft. Steigt das Thermometer im Büro über 30 Grad, wird der Arbeitstag für Angestellte meist zur echten Belastungsprobe. Ab 35 Grad Lufttemperatur im Raum wird es sogar gefährlich für Ihre Gesundheit. So weit sollten Sie es also nicht kommen lassen.

Doch was passiert, wenn wir uns in zu heißen Räumen über eine längere Zeit aufhalten? Der Körper schaltet um, damit der Organismus entlastet wird, der durch die Hitze ganz schön was leisten muss. Das hat zur Folge, dass unser Denkvermögen abnimmt und die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Es passieren häufiger Fehler, die unter anderen Umständen vermeidbar wären. Hitze hat zusätzlich negative Auswirkungen auf die Stimmung, die an heißen Tagen mitunter sehr gereizt sein kann. Doch auch bei zu niedrigen Raumtemperaturen leidet das Wohlbefinden und die Effizienz am Arbeitsplatz. Ist es zu kühl, steigt die Fehlerquote ebenfalls an. Es gilt also, im Sommer wie im Winter, auf ein angenehmes Raumklima zu achten.

Wie reagiert der Körper, wenn es zu heiß ist?

Die normale Körpertemperatur des Menschen beträgt in der Regel um die 37 Grad. Die Schweißdrüsen, welche auch als körpereigene Klimaanlage bezeichnet werden können sorgen dafür, dass Ihr Körper sich in warmer Umgebung selbst abkühlt. Ist die Außentemperatur jedoch zu hoch oder kann Ihr Körper nicht für ausreichend Abkühlung sorgen, kommt es zu Kreislaufproblemen und in weiterer Folge zu einem Hitzekollaps. In der Regel schützt Sie jedoch die Verdunstungskälte des Schweißes vor der Überhitzung.

Die meisten Schweißdrüsen befinden sich an den Handflächen und Fußsohlen. Auch die Schweißdrüsen in den Achselhöhlen dienen dazu, dass Ihr Körper sich abkühlen kann. Obwohl Schwitzen eine überlebenswichtige und natürliche Reaktion unseres Organismus ist, sind Schweißränder und Flecken auf der Bluse bzw. Hemd im Büro eher unangenehm. Außerdem verlieren Sie durch das Schwitzen jede Menge Flüssigkeit und Mineralien. Die Folge: Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsverlust. Deshalb sollten Sie unbedingt viel Wasser, ungesüßte und verdünnte Fruchtsäfte oder einen milden Kräutertee trinken. Vermeiden Sie jedoch Eiswürfel oder kalte Getränke, denn diese signalisieren Ihrem Körper das Gegenteil: nämlich, dass er Wärme produzieren soll.

Maßnahmen seitens des Unternehmens: 8 Tipps für Arbeitgeber bei Hitze im Büro

Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, für zumutbare Arbeitsbedingungen im Büro zu sorgen und somit der gesetzlich festgelegten Fürsorgepflicht nachzukommen. Demnach sind Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden, wozu selbstverständlich die Raumtemperatur zählt. Einen gesetzlichen Anspruch auf hitzefrei oder auf die Einrichtung einer Klimaanlage haben Mitarbeiter nicht. Allerdings gibt es jede Menge Maßnahmen, die zum Schutz der Angestellten und zum Erhalt der Leistungsfähigkeit durch Unternehmen getroffen werden können. Dazu zählen die folgenden Punkte:

1

Installation von Sonnenschutzsystemen

So schön der Ausblick vielleicht auch sein mag – aber knallt die Mittagssonne direkt auf eine Fensterfront, ist es kein Wunder, dass sich das Büro mit der Zeit aufheizt. In solchen Fällen ist die Anbringung eines Sonnenschutzes dringend zu empfehlen. Zu den gängigen Lösungen zählen Markisen, Jalousien oder Rollläden. Sollten diese nicht montiert werden können, ist die Anbringung einer Sonnenschutzfolie ebenfalls eine geeignete Option, um den Raum vor den Sonnenstrahlen abzuschirmen.
2

Flexible Arbeitszeiten ermöglichen

Gleitzeit und flexible Arbeitszeitmodelle gehören in vielen Unternehmen glücklicherweise bereits zum Arbeitsalltag. Als großer Hebel für eine gelungene Work-Life-Balance schätzen Angestellte die Option, an besonders heißen Tagen früher mit der Arbeit beginnen zu können oder sich zeitig in den Feierabend zu verabschieden. So können weniger dringliche Aufgaben an einem kühleren Tag abgearbeitet werden.
3

Home Office anbieten

Eine ideale Lösung für heiße Tage stellen flexible Arbeitszeiten in Kombination mit der Möglichkeit dar, von zuhause aus zu arbeiten. So haben Angestellte die Wahl und können sowohl den Ort als auch die Dauer ihrer Arbeitszeit frei und eigenverantwortlich bestimmen. Lesen Sie jetzt nach, was Sie darüber hinaus im Home Office beachten sollten und unter welchen Bedingungen die Arbeit von zuhause von Erfolg gekrönt ist.
4

Großzügige Räume zur Verfügung stellen

Der menschliche Körper strahlt Wärme ab. Je mehr Personen also in einem Raum sitzen, desto schwieriger wird es an heißen Sommertagen, für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Bei der Büroausstattung und Einrichtung der Sitzplätze sollten Unternehmen diesen Punkt im Hinterkopf behalten. Steht wenig Platz für die Angestellten zur Verfügung, können die Kapazitäten durch Gleitzeit und Arbeit von zuhause sowie Desk Sharing-Modelle optimal genutzt werden.
5

Lockeren Dresscode erlauben

Die passende Arbeitsbekleidung ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Sicher hängt der angemessene Kleidungsstil auch davon ab, in welcher Branche Sie arbeiten und ob Sie häufig mit Kunden zutun haben. Allerdings können Unternehmen und Vorgesetzte an besonders heißen Tagen Ausnahmen aussprechen, wodurch ein luftiges Hemd statt Sakko und Krawatte durchaus erlaubt ist. Schließlich hat niemand etwas von gut gekleideten, aber erschöpften und unzufriedenen Mitarbeitern.
6

Abschaltung von elektronischen Geräten

Alle mit Strom betriebenen Geräte im Büro erzeugen automatisch Wärme. Leuchten, Drucker oder Beamer können beispielsweise zum Anstieg der Raumtemperatur beitragen. Im Idealfall schalten Sie diese Geräte nur bei Bedarf ein oder vermeiden zum Beispiel die Nutzung des Beamers an besonders heißen Tagen.
7

Getränke kostenlos bereitstellen

Wasser, Saft oder andere Getränke zur freien Entnahme werden von Angestellten dankend angenommen. Die nette Geste zeigt ihre Wirkung und ist dabei auch noch gesund.
8

Ventilatoren und Klimageräte zur Verfügung stellen

Ist eine Klimaanlage nicht vorhanden, können Unternehmen zumindest Ventilatoren für den Tisch oder die Decke bzw. größere Standventilatoren zur Verfügung stellen. Diese sorgen immerhin für ein frisches Lüftchen und etwas Abkühlung, wenn das Thermometer ohne Erbarmen ansteigt. Alternativ können Sie ein mobiles Klimagerät pro Raum anschaffen, welches gleichzeitig für eine gute Luft am Arbeitsplatz sorgt.

Unser Tipp: Jetzt mit diesen Klimageräten für Abkühlung sorgen!

Welche Rechte haben Arbeitnehmer bei Hitze im Büro?

Hitzefrei ist und bleibt leider ein Privileg der Schüler. Nur weil die Temperaturen im Büro zunehmen, können Sie also nicht einfach so nach Hause gehen. Eine Grenze ist allerdings erreicht, wenn es Ihnen gesundheitlich nicht gut geht. In diesem Fall können Sie sich natürlich abmelden und vom Arzt krankschreiben lassen. Denken Sie daran, die Krankschreibung beim Arbeitgeber vorzulegen, sofern diese verlangt wird. Schwangere, stillende Mütter und Angestellte mit nachgewiesenen Gesundheitsproblemen sind besonders schutzbedürftig und es sollte bestmöglich eine normale Raumtemperatur hergestellt werden. Andernfalls dürfen Sie sich freistellen lassen.

Unabhängig von der gesundheitlichen Verfassung sollten Sie nicht in der prallen Sonne arbeiten müssen. Ein Schreibtisch direkt am Fenster ist zwar schön und bietet ausreichend Helligkeit, aber es sollte zumindest eine Jalousie vorhanden sein, damit Sie die Scheiben abdunkeln können. Was Sie allerdings immer tun können und auch sollten: Sprechen Sie die Optionen mit Ihren Vorgesetzten durch. Oft lassen sich bei einem Gespräch gute Lösungen für alle finden.

8 Tipps für Angestellte: Was Mitarbeiter selbst tun können, wenn es im Büro zu heiß ist

Natürlich können Sie viel dazu beitragen, damit sich die Innentemperatur am Arbeitsplatz aushalten lässt und die Hitze erträglicher wird. Hier kommen jede Menge kreative Tipps, um der Überhitzung im Sommer vorzubeugen:

1

Richtig lüften und Räume abdunkeln

Am Morgen sind die Temperaturen in der warmen Jahreszeit meistens noch zum Aushalten. Sprechen Sie sich mit Ihren Arbeitskollegen ab. Denn die erste Person im Büro sollte dementsprechend alle Fenster weit öffnen und für frische Luft sorgen. Bis 10 Uhr morgens ist es meistens noch angenehm kühl. Sobald es draußen aber wärmer wird, müssen Sie die Fenster wieder schließen und die Räume sofort abdunkeln.
2

Tragen Sie lockere Kleidung

Viele Bürogebäude haben keine Fenster. Aber selbst für diese Fälle gibt es ausreichend Tipps, wie Sie sich selbst vor Überhitzung schützen können. Natürlich hat jedes Unternehmen einen eigenen Dresscode. Schätzen Sie also für sich ab, welche Kleidung im Sommer angemessen ist und einen Hitzestau vermeidet. Bekleidung aus leichter Baumwolle oder Leinen sind sowohl für Männer als auch Frauen angenehmer als eine schwere Jeans oder Polyesterstoffe, die beim Schwitzen zusätzlich unangenehm riechen können. Sofern Sie zum Schwitzen neigen, können Sie sich an besonders heißen Tagen Ersatzkleidung ins Büro mitnehmen.
3

Kühlen Sie Ihre Füße

Sofern es die internen Vorschriften und die Art Ihrer Tätigkeit zulässt, können Sie im Sommer Ihre Schuhe ausziehen und in Sandalen oder Flip Flops schlüpfen. In manchen Unternehmen sind Fußbäder erlaubt – im Home Office stellt das wahrscheinlich ohnehin kein Problem dar. Wem das im Unternehmen nicht möglich ist, kann mab genauso gut Coolpacks verwenden und unter dem Schreibtisch die Füße aus den Schuhen befreien.
4

Körper abkühlen: Gesicht waschen, Wadenwickel und Coolpacks

Ihnen ist heiß? Dann haben Sie folgende Optionen: Waschen Sie sich als erstes das Gesicht, Ihren Nacken und Ihre Unterarme mit kaltem Wasser ab. Alternativ können Sie sich ein feuchtes Tuch holen und Ihr Gesicht abtupfen. Zusätzlich eignen sich kühlende Wadenwickel hervorragend für Hitzegeplagte und schaffen sofort Abhilfe. Außerdem können Sie Eiswürfel in einen Plastikbeutel geben oder sich ein Coolpack in den Nacken legen. Beides sollten Sie unbedingt in ein kleines Handtuch wickeln, um einem steifen Nacken und Verspannungen vorzubeugen. Mit diesen Mittelchen kommt die Abkühlung sofort, versprochen!
5

Leicht verdauliche Speisen zu sich nehmen

Um Ihren Körper zu entlasten, sollten Sie keine schweren oder salzigen Mahlzeiten wie Schnitzel und Pommes essen. Greifen Sie stattdessen lieber zu Salat, Obst und Gemüse, auch wenn der Duft in der Kantine verlockend ist. Der positive Nebeneffekt: Nicht nur Ihre Verdauung hat dadurch weniger zu tun, sondern Sie führen Ihrem Körper zusätzliche Flüssigkeit zu. Übrigens: Dafür eigenen sich ganz besonders alle Arten von Melonen, Tomaten oder Gurken. Ihr Kreislauf wird es Ihnen danken.
6

Trinken Sie genug Wasser

Ganz egal, ob es bei Ihnen am Arbeitsplatz kostenlose Getränke gibt oder nicht: Statt zum Kaffee, sollten Sie mehrmals in der Stunde zu zuckerfreien Getränken greifen. Denn schon bei 5 Grad mehr im Büro benötigt ein Mensch im Durchschnitt weitere 1,5 Liter Wasser pro Tag. Im Sommer sollten Sie also um die drei Liter Wasser trinken. Stellen Sie sich am besten gleich morgens eine Wasserkaraffe auf den Schreibtisch oder nehmen Sie eine Trinkflasche zu Meetings mit. So kommen Sie auf die benötigte Menge an Flüssigkeit und beugen einem möglichen Leistungstief und lästigen Kopfschmerzen vor.
7

Kühlende Yoga-Atemübungen anwenden

Was im heißen Indien funktioniert, ist für uns Europäer genauso passend. Denn über die Atmung können Sie den Körper sofort abkühlen. Atmen Sie durch die gerollte Zunge oder einen O-Mund lang und tief ein, legen Sie die kalte Zunge an den Gaumen und atmen Sie durch die Nase wieder aus. Machen Sie dies 10-mal oder mit mehr Übung für ein paar Minuten lang. Sie werden sehen, dass es funktioniert.
8

Gleitzeit und Home Office nutzen

Sofern Ihr Arbeitgeber es Ihnen ermöglicht, sollten Sie die Vorteile von flexiblen Arbeitszeiten und Home Office unbedingt für die heiße Jahreszeit nutzen. Auch wenn Sie sonst eher zu den Spätaufstehern zählen, lohnt es sich definitiv, den Rhythmus an das Wetter anzupassen. Beginnen Sie früh morgens mit der Arbeit, legen Sie ganz siesta-like eine längere Mittagspause ein oder sorgen Sie für einen angenehmen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden, sodass Ihnen die Sommersonne nichts ausmacht.

Fazit: Mit diesen Lösungen kann der Sommer kommen

Wie Sie sehen, können Arbeitgeber und Mitarbeiter bei hohen Temperaturen viel tun, auch ohne große Umbaumaßnahmen einzuleiten. Bedenken Sie dabei, dass Menschen unterschiedlich empfindlich sind, was das Aushalten von Hitze betrifft. Während die einen warme Räume sogar bevorzugen und nicht so schnell ins Schwitzen kommen, brauchen die anderen schon bei leichtem Anstieg der Raumtemperatur eine Abkühlung. Umso besser, wenn sich individuelle Lösungen finden und umsetzen lassen.