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Geändert am : 27.04.2022 11:48
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Die besten Tipps für Ihr Bewerbungsgespräch

Eine berufliche Veränderung ist in der Regel ein spannender, vielleicht sogar ein nervenaufreibender Prozess. Und das ändert sich für die meisten Menschen auch mit den zunehmenden Jahren an Berufserfahrung nicht. Schließlich geht es bei einem Vorstellungsgespräch nicht nur darum, ob Sie die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmen. Wie ein Bewerbungsgespräch ausgeht hat immerhin Auswirkungen darauf, in welcher Firma und mit welchen Kolleginnen und Kollegen Sie zusammenarbeiten. Auch welcher Tätigkeit Sie nachgehen und welches Gehalt Sie dafür erwarten dürfen. Ihr Wohnort oder Fahrweg könnte sich ändern – mit Folgen für Ihre Freizeitgestaltung und Ihr soziales Umfeld. Kurz gesagt: bei einem Vorstellungsgespräch geht es um richtig viel.

Ganz unabhängig davon, wie viele Bewerbungsprozesse Sie bereits durchlaufen haben, stellt sich die Routine beim Bewerben eigentlich nie so richtig ein. Wir haben daher für Sie zusammengefasst, worauf es tatsächlich ankommt und wie Sie einen guten Eindruck bei Ihrem nächsten Job Interview hinterlassen können.

3 Tipps, worauf es im Bewerbungsgespräch wirklich ankommt

Sie haben sich gerade für Ihren ersten Vollzeitjob nach dem Studium beworben und wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Oder Sie haben kürzlich Ihren Arbeitsplatz verloren und suchen ganz schnell einen Weg raus aus der Arbeitslosigkeit? Vielleicht wollen Sie auch gar nicht so dringend Ihren Job wechseln, aber machen Ihre jetzige Tätigkeit schon ein paar Jahre und sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Ganz egal, was Ihre Beweggründe sind: verlieren Sie nicht den Fokus und vergessen Sie sich nicht, was im Gespräch tatsächlich wichtig ist. Je mehr Druck Sie verspüren, desto schneller kann es passieren, dass man sich Chancen unnötig verbaut.

1

Authentizität – bleiben Sie sich treu

Unabhängig davon, ob Sie bei Ihrer aktuellen Arbeitgeberin oder Ihrem aktuellen Arbeitgeber eine andere Herausforderung anstreben oder sich extern in einem neuen Unternehmen vorstellen: vermeiden Sie es beim Gespräch eine Rolle zu spielen, von der Sie glauben, dass sie für den Job notwendig sei. Das gilt auch dann, wenn es Ihre erste Anstellung ist. Bleiben Sie authentisch und vergessen Sie das Bild von der perfekten Kandidatin oder dem perfekten Kandidaten. Denn bei einem Bewerbungsgespräch haben Sie die erste Hürde schon genommen. Ihr Profil ist interessant für das Unternehmen.

Jetzt geht es ausschließlich darum, dass Sie sich gegenseitig kennenlernen, um ein möglichst gutes Bild voneinander zu erhalten. Spielen Sie also nichts vor, was Sie nicht sind. Geübte Recruiter durchschauen das sowieso und Ihre Rollen wollen Sie ja nicht über Jahre hinweg spielen, oder?
2

Vergessen Sie nicht: Sie wollen etwas voneinander

Oft vergessen Kandidatinnen und Kandidaten nur allzu schnell, dass es sich bei einer Bewerbung und Anstellung um eine beidseitige Angelegenheit handelt. Schließlich stellen Sie Ihr Können und Ihre Zeit zur Verfügung. Der Betrieb benötigt Ihre Kompetenz und bezahlt Sie dafür. Deshalb dürfen auch Sie als Bewerberin oder Bewerber ruhig wählerisch sein.

Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommt es zurecht nicht nur auf das Gehalt und die Tätigkeit an. Immer mehr Menschen legen auch ein Augenmerk darauf, welche Werte im Unternehmen gelebt werden, wie sehr der Arbeitgeber auf das Thema Nachhaltigkeit eingeht oder die Work-Life-Balance der Angestellten fördert. Die Frage ist also nicht nur, ob Sie den Job bekommen. Stellen Sie sich die zentrale Frage, ob Sie für das Unternehmen arbeiten möchten. Schließlich sind Sie dann ein Teil davon. Dementsprechend sollten Sie sich gut vorbereiten, dürfen aber auch Grenzen ziehen, wenn Ihnen Methoden im Vorstellungsgespräch seltsam vorkommen oder Ihnen etwas anderes missfällt.
3

Mit Professionalität punkten, statt mit Frust abschrecken

Bewerbungsverfahren können mitunter recht zäh und kräfteraubend sein. Eine Absage nach der anderen zu erhalten ist nicht schön und kann ordentlich am Selbstwertgefühl nagen. Doch Durststrecken gehören zum Leben dazu.

Auch wenn es Ihr letztes Unternehmen aus Ihrer Sicht so sehr verdient hätte: sprechen Sie nicht abwertend über Kolleg:innen, Chef:in oder Firma. Ihre Bewerbung zeigt sowieso, dass Sie etwas anderes suchen und nicht ganz zufrieden sind oder waren. Natürlich sollen Sie bei der Wahrheit bleiben, wenn Ihre Motivation zum Jobwechsel oder Ihre Arbeitslosigkeit hinterfragt wird. Sie sollten Ihr Gegenüber jedoch nicht an Ihrem Frust teilhaben lassen. Bleiben Sie stattdessen optimistisch. Denn schließlich wird Ihnen gerade die Chance gegeben, dass Sie etwas an Ihrer Situation verändern können. Versuchen Sie sich für jedes Gespräch in diese positive Stimmung zu versetzen und überzeugen Sie mit Ihrer Professionalität.

5 Tipps zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Wenn Sie sich in dem neuen Unternehmen vorstellen, ist Vorbereitung ein absolutes Muss. Versuchen Sie dabei eine 360 Grad Perspektive einzunehmen. Je nach Branche oder Job stehen Ihnen dafür unterschiedliche Quellen zur Verfügung. Manche dieser Tipps sind für Sie vielleicht selbstverständlich, andere wiederum neu. Wir klären auf, warum Sie auch als geübte Bewerberin oder geübter Bewerber Zeit in die Recherche investieren sollten und wo Sie sich Informationen einholen können, an die Sie bisher vielleicht nicht gedacht haben.

1

Nehmen Sie sich genug Zeit für die Vorbereitung – immer

Das digitale Zeitalter eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Nutzen Sie diesen großen Vorteil und investieren Sie genügend Zeit in die Recherche. Selbst dann, wenn Sie schon viele Gespräche erlebt und alle möglichen Bewerbungsverfahren souverän gemeistert haben. Das gilt auch für interne Bewerbungen und nicht nur dann, wenn Sie das Unternehmen wechseln möchten.

Doch wozu ist das gut? Durch die Vorbereitung können Sie mit Ihrem Wissen punkten und unterstreichen auf diese Weise, dass Sie tatsächlich an der Stelle und am Unternehmen interessiert sind. Versäumen Sie dies, wird man Ihre Wissenslücken höchstwahrscheinlich als Desinteresse und mangelnde Einsatzbereitschaft interpretieren – ein Minuspunkt, der ziemlich unnötig ist. Es geht bei diesem Punkt nicht nur darum, einen professionellen Eindruck während der Vorstellungsrunde zu hinterlassen. Bei einer Jobzusage benötigen Sie sowieso eine gute Entscheidungsgrundlage, um zu wissen, ob Tätigkeit und Firma zu Ihnen passen. Die eingeholten Informationen werden Ihnen dabei helfen.
2

Firmen-Website nicht nur lesen, sondern analysieren

Lernen Sie das neue Unternehmen oder Arbeitsbereich anonym kennen – nämlich aus der Sicht des Kunden oder anderer Stakeholder. Die Website des Unternehmens gibt meist sehr detaillierte Auskünfte über die Firmengeschichte, angebotene Produkte beziehungsweise Dienstleistungen und wichtige Neuigkeiten. Das ist jetzt sicherlich nichts Neues für Sie. Aber darüber hinaus erhalten Sie über die Website andere wertvolle Einblicke, die für Ihre Vorbereitung äußerst nützlich sein können, sofern Sie Ihren Fokus dorthin lenken. Denn der digitale Firmenauftritt spiegelt häufig wider, worauf ein Unternehmen aufbaut, welche Strukturen gelebt und welche Strategien verfolgt werden.

Gehen Sie also beim Besuch der Website analytisch vor und überlegen Sie, welche Informationen bereitgestellt werden, wie dies geschieht und aus welchem Grund dies so sein könnte – natürlich in Abhängigkeit vom Job, auf den Sie sich beworben haben.
3

Durchstöbern Sie das Internet

Wenn Sie wissen wollen, wie es um ein Unternehmen steht, können Sie dies einfach googeln. Was über eine Firma geschrieben wird, kann ziemlich aufschlussreich sein. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Business Plattformen, die für Bewerbende wertvolle Informationen zu einem Unternehmen liefern.

Über Kununu können Sie zum Beispiel erfahren, wie aktuelle und ausgeschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Firma bewerten. Hier erhalten Sie auch spannende Details zu Gehältern und Sozialleistungen. Bewerbende können sich hier ebenfalls zu Wort melden und den Prozess bewerten. Eine Unternehmensseite im Business Netzwerk, wie LinkedIn, liefert zusätzlichen Input. Außerdem können Sie darüber erfahren, ob ein Kontakt aus Ihrem Netzwerk das Unternehmen vielleicht sogar gut kennt oder selbst dort angestellt war. Insiderwissen ist nie verkehrt.

Social Media stellen zusätzlich fantastische Quellen dar, um sich von einem Unternehmen ein genaueres Bild zu machen. Welche Plattformen von der Firma genutzt werden, hängt natürlich von der Zielgruppe und vom Zweck ab. Wenn Privatpersonen angesprochen werden, können Unternehmensseiten auf Facebook und Co direkte Einblicke ins Alltagsgeschäft gewähren – zum Beispiel, wie das Unternehmen mit Kundinnen und Kunden kommuniziert, ob es viele Beschwerden gibt, wie damit umgegangen wird und auch, welche Gesamtstimmung in diesen Kanälen herrscht.
4

Bereiten Sie die Selbstpräsentation vor

Weg von der Firma, hin zu Ihnen. Viele Vorstellungsgespräche beinhalten einen Teil, in welchem die Bewerbenden von sich persönlich erzählen. Geübte Bewerbende wissen bereits, wie sie hier vorgehen können. Doch wenn Sie im Vorstellen eher unerfahren sind, raten wir vom Improvisieren ab.

Die Selbstpräsentation sollte weder zu kurz sein noch in einem endlosen Roman enden. Ein paar Minuten sind hierfür vollkommen ausreichend. Und es geht nicht darum, dass Sie Ihren Lebenslauf auswendig mit allen Details aufsagen. Setzen Sie Highlights in Ihrer beruflichen Laufbahn und lassen Sie die Punkte einfließen, die für die neue Stelle mitgebracht werden sollten.

Doch wie gelingt eine lebendige Selbstpräsentation? Unser Tipp: Nehmen Sie Ihren Lebenslauf und das Anforderungsprofil der neuen Stelle zur Hand. Finden Sie Gemeinsamkeiten und markieren Sie diese sowie Ihre Meilensteine im Lebenslauf. Sprechen Sie Ihre Selbstpräsentation ein paar Mal vor oder üben Sie diese im Rollenspiel.
5

Bewerbungsgespräch im Rollenspiel trainieren

Bei wenig Erfahrungen mit Bewerbungsgesprächen können Sie das Prozedere mit anderen Personen üben, die vielleicht schon mehr Recruitings durchlaufen haben. Lassen Sie sich Feedback zur Selbstpräsentation geben und finden Sie auch Antworten auf schwere Fragen, die Ihnen im Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten.

5 schwierige Fragen im Bewerbungsgespräch – diese Antworten kommen gut an

Unabhängig vom Unternehmen, Job oder Branche sind bei einem Bewerbungsgespräch meist die oder der neue Vorgesetzte und Mitarbeitende der Personalabteilung anwesend. Nach der Vorstellung des Unternehmens und der Selbstpräsentation, beginnt meist die Fragerunde. Manche Standardfragen können absolut unangenehm sein, wenn man darauf nicht vorbereitet ist. Mit guten Antworten zu Ihren Stärken und Schwächen können Sie jedoch richtig punkten und sich von anderen Bewerbenden abheben. Wir haben 5 häufige Recruiter Fragen gesammelt und geben Ihnen gleich die nötigen Tipps dazu, wie Sie damit umgehen können.

1

Was ist Ihre größte Schwäche?

Vermeiden Sie Standardantworten, wie „Ich arbeite zu viel“ oder „Ich bin zu ehrgeizig“. Selbst wenn dies stimmt, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber diese Antwort in fast jedem Gespräch hört. Daher wirken diese Aussagen eher langweilig und ausgedacht. Im schlimmsten Fall unterstellt man Ihnen sogar, dass Sie Ihre Schwächen verbergen wollen. Versuchen Sie also ehrlich zu antworten und erklären Sie zusätzlich, wie Sie daran arbeiten. Denn Schwächen sind menschlich und können auch als persönliche Potenziale betrachtet werden, die Sie noch mehr ausschöpfen wollen. Das wirkt authentisch und ambitioniert.
2

Warum sollten wir uns ausgerechnet für Sie entscheiden?

Hinter dieser Frage steckt das Interesse, wie Sie sich von anderen Bewerbenden unterscheiden oder was Sie als Person besonders auszeichnet. Durch Eigenschaften wie Engagement oder Motivation werden Sie sich jedoch kaum abheben können. Man wird sich insgeheim denken, dass dies selbstverständlich sein sollte, wenn Sie einen neuen Job suchen. Versuchen Sie zum Beispiel drei Argumente in petto zu haben, um Ihre Einzigartigkeit auf den Punkt zu bringen – im Abgleich zum Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle, versteht sich.
3

Welche Fehler haben Sie im Job bereits gemacht und wie sind Sie damit umgegangen?

Jack Welch, Vorstandsvorsitzender und CEO bei General Electrics sowie “Manager des Jahrhunderts”, soll diese Frage grundsätzlich in jedem Bewerbungsgespräch gestellt haben. Man erwartet jetzt keine Beichte von Ihnen. Es geht vielmehr darum, ob Sie sich eingestehen können, auch schon Mal gescheitert zu sein und wie Sie mit dieser Erfahrung umgegangen sind. Menschen beweisen sich meist in schwierigen Situationen und wachsen dank diesen Erlebnissen. Jeder macht Fehler. Stehen Sie also zu Misserfolgen und kommen Sie auf das zu sprechen, wie Sie die Situation gerettet und was Sie daraus mitgenommen haben.
4

Wo sehen Sie sich in fünf oder zehn Jahren?

In dem Fall ist nicht der Blick in die Glaskugel gefragt. Vielmehr möchte man von Ihnen wissen, was Ihre Wünsche oder Vorstellungen sind und wo Sie beruflich hinmöchten. Denn eine Anstellung ist ein Investment auf beiden Seiten. Man möchte sicherstellen, dass sich die gegenseitigen Erwartungen möglichst decken. Wenn Ihnen kurzfristig eine gänzlich andere Tätigkeit vorschwebt, ist es besser, wenn Sie ehrlich zu sich und Ihrem Gegenüber sind.
5

Welches Gehalt schwebt Ihnen vor?

Gehälter können je nach Branche oder Standort ziemlich starken Schwankungen unterliegen. Sie sollten im Hinblick auf die Gehaltsverhandlungen jedoch Ihre persönliche Untergrenze genau kennen – also das, was Sie brauchen, um Ihren Lebensstandard halten zu können oder wofür Sie bereit sind, den Job auszuüben. Machen Sie sich vorher schlau, was branchenüblich ist. Wenn Sie sich trotz Internetrecherche unsicher sind, können Sie Ihr aktuelles Gehalt oder eine Spanne nennen, ohne sich auf eine genaue Zahl festzulegen. Zusätzlich sollten Sie auch im Hinterkopf behalten, dass es auf das Gesamtpaket ankommt, wozu auch Sozialleistungen oder andere Personalvorteile zählen.

3 Fragen, die Sie in jedem Vorstellungsgespräch stellen können

Auch wenn Sie vielleicht schon viele Vorstellungsgespräche hinter sich haben, ist es jedes Mal eine neue Erfahrung. Durch die folgenden Fragen zeigen Sie nicht nur Interesse, sondern beweisen, dass Sie sich vorbereitet haben. Nutzen Sie darüber hinaus auch die Informationen aus Ihrer Recherche, um sich Fragen zu überlegen, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen.

1

Handelt es sich um eine neu geschaffene Position oder wird nachbesetzt?

Über diese Frage erfahren Sie mehr über die Hintergründe und wie es zu der offenen Position kam. Daraus ergeben sich meist Antworten auf folgende Fragen: Gibt es Aufstiegschancen? Schafft das Unternehmen neue Arbeitsplätze oder reagiert darauf, wenn Bereiche personell aufgestockt werden müssen? Ist die Fluktuation hoch? Die Hintergrundinformationen können für Sie von hoher Bedeutung sein.
2

Mit welchen Herausforderungen muss ich rechnen?

Bei einem Vorstellungsgespräch möchte sich auch das Unternehmen von der besten Seite präsentieren und nicht immer werden die Schattenseiten einer Position transparent dargestellt. Für Sie als Bewerberin oder Bewerber ist es sicher von Interesse, was an der Stelle besonders fordernd sein könnte und ob Sie damit umgehen können oder wollen. Scheuen Sie sich also nicht, diese Frage standardmäßig in den Raum zu stellen, wenn Sie sich bewerben.
3

Welche Erwartungen haben Sie an mich?

Wenn Sie mehr über die Zusammenarbeit mit Ihrer neuen Vorgesetzten oder Ihrem neuen Vorgesetzten erfahren wollen, sollte auch diese Frage nicht fehlen. Hier bekommen Sie vielleicht sogar ein noch besseres Gefühl dafür, ob es zwischen Ihnen grundsätzlich passt und Sie einander sympathisch sind. Zusätzlich unterstreichen Sie damit, dass Ihnen wichtig ist, was man von Ihnen möchte und was bei einer Zusage erwartet wird.

5 Schritte, wie Sie sich für das Bewerbungsgespräch organisieren

1

Terminbestätigung prüfen

Wenn nicht automatisch geschehen, lassen Sie sich den Termin für das Vorstellungsgespräch per E-Mail betätigen. Zeitpunkt und Ort des Gespräches sollten für Sie klar sein. Meist erhalten Sie mit der Bestätigung auch die Information, welche Personen vom Unternehmen teilnehmen werden. Bestätigen Sie diesen Termin auch von Ihrer Seite. In dem Zusammenhang können Sie dann gleich nachfragen, ob Sie irgendwelche Unterlagen mitbringen oder vorbereiten sollen, sofern dies nicht angegeben ist.
2

Urlaub einreichen

Bevor Sie zusagen, sollten Sie natürlich klären, ob Sie zu dem Zeitpunkt an Ihrem aktuellen Arbeitsplatz fehlen können. In manchen Fällen ist es ratsam, sich einen Tag Urlaub zu nehmen. So vermeiden Sie nicht nur Zeitdruck bei der Anreise, sondern haben auch genügend Zeit Ihre Notizen vorher durchzugehen und das Gespräch im Nachgang zu reflektieren.
3

Anreise und Übernachtung rechtzeitig planen

Insbesondere dann, wenn Sie einen längeren Anfahrtsweg für das Gespräch einplanen müssen, sollten Sie die Organisation rechtzeitig angehen und nicht erst ein oder zwei Tage zuvor mit der Planung beginnen. Reservieren Sie Ihr Hotel zeitnah zur Einladung und kaufen Sie die Tickets für öffentliche Verkehrsmittel vorab, damit Sie eine entspannte Anreise haben. Fragen Sie ruhig das Unternehmen, ob eine Kostenübernahme oder -beteiligung möglich ist, wenn Aufwendungen für Übernachtungen und Anreise unumgänglich sind. Viele Firmen kommen Ihnen jedoch von sich aus entgegen.
4

Bei Anreise am Tag des Gesprächs

Am Tag des Gesprächs empfiehlt es sich, mögliche Stressfaktoren von Anfang an auszuschließen. Bei der Anreise mit dem Auto sollten Sie vorher klären, wo Sie Ihr Fahrzeug abstellen können, wenn das Unternehmen nicht über Besucherparkplätze verfügt. Planen Sie genügend Zeit und Puffer für die Anfahrt ein. Auf diese Weise vermeiden Sie unnötige Schweißperlen bei Stau oder zähflüssigem Pendlerverkehr. Bei der Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Sie eventuelle Verzögerungen mit einplanen. Wählen Sie lieber eine frühere Verbindung, damit Sie auch bei Ausfällen immer noch rechtzeitig erscheinen.

Doch ganz unabhängig davon, wie sie anreisen: Seien Sie lieber deutlich früher vor Ort und trinken Sie noch einen Kaffee in der Nähe, als vollkommen gestresst ins Gespräch zu starten. So können Sie Ihre Gedanken sammeln und alle Unterlagen oder Notizen durchgehen. Sie sollten es jedoch vermeiden, sich mehr als 5 bis 10 Minuten vor Ihrem Termin beim Unternehmen anzumelden. Denn viel früher wird man mit Ihnen sicher nicht rechnen.
5

Unterlagen am vorherigen Tag vorbereiten und mitbringen

Nervosität kann uns schon mal einen Strich durch die Rechnung machen. Am Tag des Bewerbungsgesprächs kommt häufig das Lampenfieber dazu. So kann es schnell passieren, dass man etwas zuhause vergisst. Suchen Sie deswegen Ihre Unterlagen bereits am Vortag zusammen und legen Sie alles bereit. Schreibblock und Stift sollten dabei nicht fehlen, aber auch Ihre ausgearbeiteten Fragen und Notizen gehören dazu.

Wenn Sie Pluspunkte sammeln wollen, können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen ausdrucken und mitbringen – für den Fall, dass eine der anwesenden Personen die Unterlagen vergessen hat. Manche Unternehmen verlangen auch die Vorlage der originalen Zeugnisse, um eine Kopie davon zu machen. Suchen Sie diese rechtzeitig zusammen.

Besonderheiten beim virtuellen Bewerbungsgespräch

Immer häufiger finden Vorstellungsgespräche auch digital statt. Das spart nicht nur wertvolle Zeit für Bewerbende, sondern auch Kosten für Anreise und Übernachtung. Wenn mehrere Personen im Unternehmen an der Entscheidung beteiligt sind, kann das virtuelle Gespräch einfacher zu organisieren sein. Räumliche Distanzen sind auf diesem Wege für alle leichter zu überwinden, vom ökologischen Aspekt ganz zu schweigen.

Doch so groß die Vorteile auch sein mögen – das alles geht auf Kosten des persönlichen Kennenlernens. Natürlich können Sie sich ein klareres Bild voneinander verschaffen, wenn Sie sich als Personen live gegenübersitzen. Auch das Betriebsklima können Sie vor Ort besser einschätzen. Gerade dann, wenn Bewerbungsverfahren mehrere Runden vorsehen, können virtuelle Vorstellungsgespräche eine sinnvolle Alternative sein und alle Beteiligten entlasten.

Dennoch: Online Vorstellungsgespräche müssen entsprechend vorbereitet werden. Vorab sollten Sie unbedingt klären, über welches Programm das Kennenlernen stattfindet, damit es nicht kurz vorher zu bösen Überraschungen kommt. Außerdem sollten Sie Ihre Internetverbindung, Ihr Headset und Ihre Webcam plus Lichtverhältnisse prüfen. Der Raum, in dem Sie sich während des Interviews aufhalten, sollte Ihre Professionalität unterstreichen und Ihnen die Möglichkeit geben, dass Sie sich konzentrieren können. Ist im Nachbarzimmer Kindergeschrei oder laute Musik, ist das störend für beide Seiten. Achten Sie auch auf den Hintergrund und Ihr Outfit.

Das richtige Outfit für das Job Interview

Die Grundregel für die Kleidung beim Bewerbungsgespräch lautet: es gibt nicht das eine, perfekte Outfit mit Zusage-Garantie. Doch andersrum können Sie mit der falschen Wahl schnell einen negativen Eindruck hinterlassen. Denn was Sie für das Gespräch anziehen, hat wesentliche Auswirkungen auf den ersten Eindruck den man von Ihnen hat. Ein kurzer Rock oder tiefer Ausschnitt, vielleicht sogar noch in Kombination, wirken selten professionell, sondern eher unangemessen. Auch Turnschuhe oder ärmellose Shirts sind bei Vorstellungen für Bürojobs meist ein No-Go.

Sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie sich sich präsentieren möchten, ist ein wichtiger Punkt bei der Vorbereitung. Denn Kleider machen Leute. Ihr Kleidungsstil ist als Tool zu verstehen, welches Sie gezielt dafür einsetzen können, um Ihre Kompetenz zu unterstreichen. Die Position, auf die Sie sich bewerben sollten Sie beim Griff in den Kleiderschrank durchaus berücksichtigen. Dadurch verstärken Sie den Eindruck, zum Unternehmen und der dort gelebten Kultur zu passen. Und am Ende sollten Sie sich nicht verkleidet, sondern in Ihrer Haut wohlfühlen.

Wenn Sie sich in einer eher konservativen Branche bewerben, wie in einer Bank oder Versicherung, ist höchstwahrscheinlich ein klassisches Outfit gefragt. In Agenturen oder Startups geht es meist etwas individueller und legerer zu. Im Zweifel liegen Sie mit einer Stoffhose, kombiniert mit einer Bluse oder Hemd nicht falsch. Darüber hinaus ist ein gepflegtes Äußeres ein wichtiger Punkt. Übertreiben Sie es aber bitte auch nicht mit Ihrem Parfüm oder Aftershave.

10 Tipps für die richtigen Umgangsformen und angemessenes Verhalten beim Vorstellungsgespräch

Man kann so schnell in ein Fettnäpfchen treten und es nicht einmal mitbekommen. Nehmen Sie sich folgende Tipps zu Herzen, um nicht nur optisch, sondern auch durch Ihr Auftreten einen guten Eindruck zu hinterlassen.

1

Stellen Sie Ihr Smartphone lautlos

Am besten noch bevor Sie das Firmengelände betreten. Lassen Sie Ihr Handy am besten durchgehend in der Tasche. Wenn Sie etwas zu früh da sind, nutzen Sie die Zeit lieber, um in sich zu gehen oder sich auf der Toilette frisch zu machen.
2

Die Begrüßung ist der erste persönliche Eindruck

Um den ersten Eindruck sollten Sie sich nicht nur bei den Anwesenden in der Gesprächsrunde bemühen. Die Person am Empfang darf ruhig beim Eintreffen aufmerksam und höflich begrüßt werden. Wenn Sie für das Gespräch im Wartebereich abgeholt werden, stehen Sie auf und kommen Sie der abholenden Person mit einem freundlichen Lächeln entgegen. Der Händedruck ist übrigens für viele Recruiter ausschlaggebend für den Gesamteindruck. Er sollte energisch, aber nicht zu stark sein.
3

Achten Sie auf die richtige Anrede

Häufig wird Ihnen schon bei der Terminabsprache mitgeteilt, wer anwesend sein wird. Prägen Sie sich die Namen und Positionen im Unternehmen ein. Achten Sie auch auf die korrekte Verwendung von akademischen Graden.
4

Folgen Sie der Person und setzen Sie sich erst, wenn Ihnen ein Platz angeboten wird

Denn Sie sind der Gast im Haus und sollten sich daher angenehm zurückhalten.
5

Möchten Sie etwas trinken?

Es spricht nichts dagegen ein Getränk anzunehmen, doch bei Sonderwünschen sollten Sie sich zurückhalten. Mit einem stillen Wasser liegen Sie nie verkehrt und vermeiden peinliches Aufstoßen während des Gesprächs. Wenn Sie zur Nervosität neigen, sollten Sie auch auf Kaffee verzichten.
6

Sprechen Sie laut und deutlich

Dadurch werden Sie nicht nur selbstbewusster wahrgenommen. Es macht Sie auch sympathisch. Außerdem kann Ihre potenzielle Vorgesetzte oder Ihr potenzieller Vorgesetzter Fragen einfacher stellen.
7

Unterbrechen Sie Ihr Gegenüber nicht

Auch wenn es im Redefluss schnell und unabsichtlich geschehen kann. Entschuldigen Sie sich einfach, wenn es Ihnen aus Versehen passiert ist.
8

Sie müssen husten?

Dann bitte seitlich in die Armbeuge und nicht in die Hände. Ihre Gesprächspartner:innen werden es Ihnen danken.
9

Schreiben Sie mit

Das macht nicht nur einen guten Eindruck, sondern hilft Ihnen im Nachgang dabei, sich an bestimmte Aussagen und wichtige Punkte zu erinnern.
10

Bedanken Sie sich immer

Ja, das gilt auch für den Fall, dass Sie nach dem Gespräch davon überzeugt sind, in der Firma nicht arbeiten zu wollen. Man sollte Sie schließlich als höflichen Menschen in Erinnerung behalten. Denn man sieht sich immer zweimal im Leben und gerade in ländlichen Gegenden sind Recruiter gut vernetzt.

Ihre Körpersprache sagt im Bewerbungsgespräch viel über Sie aus

Unsere Körperhaltung sagt manchmal mehr aus als tausend Worte, nur ist uns die Außenwirkung oft nicht so bewusst. Das beginnt schon damit, wie Sie bei der Begrüßung auf Ihr Gegenüber zugehen. Im Besprechungsraum angekommen, achten Sie auf eine aufrechte Haltung und wenden Sie sich Ihren Gesprächspartner:innen zu. Lehnen Sie sich eher nach vorne und legen Sie Ihre Unterarme auf dem Tisch ab. Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber und überzeugen Sie mit einem offenen, zugewandten Lächeln. Vermeiden sollten Sie hingegen diese 5 Dinge:

1

Eine schlaffe, im Stuhl eingesunkene Körperhaltung

Das wirkt eher desinteressiert und antriebslos.
2

Angespanntes Sitzen

Ist genauso kontraproduktiv wie eine schlaffe Körperhaltung. Versuchen Sie locker zu bleiben und ein paar Mal tief zu atmen, wenn Sie sich unsicher und nervös fühlen.
3

Verschränkte Arme oder Beine

Wobei Frauen mit Rock auf Ihre Beinhaltung ganz besonders achten sollten. Mit gespreizten Beinen zu sitzen sieht jedoch auch bei Männern nicht besonders schick aus.
4

Auf dem Tisch aufgestellte Ellenbögen

Ellenbögen auf dem Tisch zeugt von schlechten Manieren – egal, ob zum Abendessen oder beim Bewerbungsgespräch.
5

Sich dauernd durch die Haare oder den Bart fahren oder mit Strähnen spielen

Wenn Sie Ihre Hände bei Nervosität nicht zu richtig unter Kontrolle haben, nehmen Sie einen Stift in die Hand.

Fazit

Eine gute Vorbereitung und Organisation sind wichtige Punkte, die Sie bei keinem Vorstellungsgespräch auslassen sollten. Auch mit viel Routine im Bewerbungsprozess sind Sie Ihren Mitbewerbenden auf diese Weise einen Schritt voraus. Allerdings kann man nicht für alles gerüstet sein. Umso wichtiger ist es, auf die eigene Persönlichkeit zu setzen. Diese macht Sie schließlich einzigartig und vielleicht bringen Sie für das nächste Gespräch genau deshalb das richtige Profil mit. Viel Erfolg für Ihr nächstes Vorstellungsgespräch.