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Geändert am : 20.04.2022 07:45
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Zero Waste Tipps: Mülltrennung im Büro

Die Zero Waste Bewegung, übersetzt null Abfall Bewegung, nimmt schon längst Einfluss auf das private Konsumverhalten vieler Menschen. Denn der bewusste Umgang mit Ressourcen, die Vermeidung von Müll sowie die Verschwendung in der Freizeit und im Haushalt ist viel mehr als nur ein netter Trend. Immer mehr Menschen verspüren den Drang, ein größeres Umweltbewusstsein aufzubauen und Ihr Leben dementsprechend anzupassen. Am Arbeitsplatz scheint das jedoch weitaus schwieriger zu sein. Dafür gibt es in diesem Bereich noch jede Menge Potential. Zeit, das Thema Abfallvermeidung im Office anzugehen und auch hier den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Wir fassen zusammen, wie Sie die Müllberge am Arbeitsplatz Schritt für Schritt reduzieren können und wo die größten Hebel für mehr Nachhaltigkeit an Ihrem Schreibtisch liegen.

Wie schaffe ich Zero Waste im Büro?

In den eigenen vier Wänden können Sie über das Allermeiste selbst bestimmen. Sie können wählen, wo Sie Lebensmittel, Kleidung und Einrichtungsgegenstände kaufen. Es ist Ihnen überlassen, welche Transportmittel Sie nutzen, um von A nach B zu kommen. Und Sie entscheiden auch darüber, wie lange Sie Elektrogeräte wie Ihr Handy, den Laptop oder Fernseher verwenden und wann Sie über eine Neuanschaffung nachdenken. Am Arbeitsplatz sieht das meistens anders aus. Denn im Büro finden Sie häufig Rahmenbedingung vor, die so gar nicht umweltfreundlich sind. Über vieles können Sie gar nicht selbst entscheiden. Doch lassen Sie sich nicht davon entmutigen. Sie persönlich können trotzdem jede Menge dazu beitragen, um den Zero Waste Gedanken am Arbeitsplatz zu verbreiten und entsprechende Maßnahmen in die Tat umzusetzen.

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Alternativen für Papiernutzung finden

Heutzutage ist sowieso fast alles digital verfügbar. Sogar Formulare können im Berufsalltag direkt am Laptop unterschrieben werden. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Apps, die Ihnen bei der Selbstorganisation und bei der digitalen Erstellung von Notizen, Protokollen und Erinnerungen helfen. Diese bergen sogar große Vorteile, denn Ihre Unterlagen sind so auf jedem Endgerät verfügbar und können leichter mit anderen geteilt werden. Das ist gerade bei großen Projektteams ein enormer Vorteil. Darüber hinaus müssen Sie auf Dienstreisen nichts mitnehmen.

Ausdrucken ist selten ein Muss, sondern meist eine Frage der Gewohnheit im Job. Und diese können Sie bekanntlich nicht von jetzt auf gleich verändern. Fragen Sie sich ab sofort vor jedem Druck, ob es tatsächlich notwendig ist. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, nutzen Sie ökologisches Kopierpapier, das mit den entsprechenden Umweltlabeln und Siegeln versehen ist.
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Kauf von Büroutensilien

Auch wenn Sie ab sofort auf Ausdrucke weitestgehend verzichten, benötigen Sie hin und wieder Schreibmaterialien. Kugelschreiber sind ein klassisches Beispiel für Verschwendung im Berufsalltag. Leider wird dabei nur selten Wert auf gute Qualität gelegt. Die Konsequenz: nach kurzer Verwendung landen diese bereits im Abfall und Sie greifen zum nächsten. Das lässt sich generell bei Schreibmaterialien beobachten. Achten Sie daher auf eine gute Qualität und nachhaltige Produktion beim Einkauf. Verwenden Sie beispielsweise wiederbefüllbare Kugelschreiber oder Füllfedern. Durch die mehrmalige Verwendung von Ordnern, Klarsichthüllen oder Versandtaschen handeln Sie zusätzlich ressourcenschonend. Die Einstellung, bei einer Kaufentscheidung auf Qualität und Umweltlabel zu achten, beginnt bei den kleinen Materialien wie Kugelschreiber und Bleistift und endet bei größeren Anschaffungen wie Büromöbeln. Letztere lassen sich gebraucht besonders günstig erwerben, weshalb es eine gute Alternative zur Neuanschaffung darstellt. Lesen Sie darüber hinaus unsere Tipps dazu, wie Sie Ihren Arbeitsplatz individuell einrichten können.
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E-Mail statt Post

Die E-Mail ist heutzutage sowieso schon das Hauptkommunikationsmittel. Doch Weihnachtsgrüße und Werbeflyer werden nach wie vor gerne mit der Post verschickt. Außerdem hört man wiederholt Meldungen, dass das Internet und alle damit verbundenen Möglichkeiten zum Versenden, Streamen und Suchen eine relativ schlechte CO2-Bilanz aufweist. Die Server verbrauchen Strom und auch für deren Produktion wurden Rohstoffe verbraucht. Doch Untersuchungen haben bereits belegt, dass der Versand mit der Post deutlich mehr CO2 verursacht als der digitale Versand – fast doppelt so viel. Hinzu kommt der Papiermüll und Abfall durch das Bedrucken. Ein klarer Punkt also für die E-Mail.
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Die Lebensdauer von technischen Geräten ausnutzen

Gerade in Unternehmen werden Smartphone und Laptop häufiger ausgetauscht als es wirklich notwendig wäre. Nicht immer können Sie persönlich etwas daran ändern. Insbesondere große Firmen haben Verträge mit Herstellern abgeschlossen oder ganz eigene Richtlinien diesbezüglich konzipiert. Was Sie auf jeden Fall tun können, ist das Thema Elektroschrott zur Sprache bringen. Sollte es tatsächlich in Ihren Entscheidungsbereich fallen, versuchen Sie Arbeitsgeräte so lang wie möglich zu verwenden. Lassen Sie Computer oder Notebooks aufrüsten, statt diese gegen neue Geräte auszutauschen. Teilen Sie im Team und mit mehreren Abteilungen selten benötigte Geräte wie Beamer oder Konferenztelefone. Darüber hinaus kann zum Teil beim Job Sharing auf eine doppelte Ausstattung verzichtet werden.

Doch was ist mit Jobs, die auf modernste Technik-Ausstattung angewiesen sind? Gerade in innovativen Bereichen müssen die Mitarbeiter mit der neuesten Technik versorgt sein. Ältere Geräte können in diesem Fall von anderen Mitarbeitern genutzt werden, bei denen eine Neuanschaffung ansteht. Außerdem freuen sich viele Organisationen über die Spende von gebrauchsfähigen Geräten. So können Sie in dieser Situation die Lebensdauer deutlich verlängern und gleichzeitig andere unterstützen.
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Weniger Müll in der Büroküche

Die Gemeinschaftsküche im Office ist in der Regel für große Müllberge verantwortlich. Hier sammelt sich besonders viel Abfall durch den Kauf von in Plastik verpackte Lebensmittel, die Nutzung von Kaffee-Kapsel-Maschinen oder den Coffee-to-go Bechern, mit denen Sie oder Ihre Kollegen tagtäglich das Büro betreten. Doch für diese Punkte lassen sich gute Alternativen finden, wodurch Sie den Müllberg schnell reduzieren können. Hier kommen ein paar Ideen, wie Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen vorgehen können:

  • Verzichten Sie auf den Lieferservice

    Mag es noch so praktisch sein, leider fällt hierbei aber ganz besonders viel Müll an. Ziehen Sie lieber den Besuch der Kantine, das Aufwärmen von mitgebrachten Speisen vom Vortag oder den Spaziergang zur Bäckerei nebenan vor.

  • Eine gemeinsam bestellte saisonale Obst- und Gemüsekiste vom lokalen Bauern

    Es ist ebenfalls ein geeignetes Mittel zur Müllvermeidung und fördert zusätzlich die gesunde Ernährung am Arbeitsplatz. Sie ist nicht nur vollgepackt mit wertvollem Brainfood, das beim Denken hilft. Die Mehrwegkiste ist zusätzlich besonders umweltfreundlich – Einweg Plastikverpackungen werden Sie hier nicht finden.

  • Verwenden Sie nur noch Mehrweggeschirr

    Nutzen Sie es auch beim Besuch Ihres Lieblingscafés, um Ihren morgendlichen Kaffee auf die Hand zu holen. Lassen Sie unbedingt die Finger weg von Einweggeschirr für kleine Firmenpartys oder bei Geburtstagen, selbst wenn das im ersten Moment bequemer zu sein scheint. Die Umwelt wird es Ihnen danken.

  • Kochen Sie selbst Ihren Kaffee

    Brauchen Sie Ihre letzten Kaffeekapseln auf und steigen Sie anschließend auf Alternativen um. Das Kaffeekochen ist übrigens eine gute Gelegenheit, um kurze Arbeitspausen sinnvoll zu nutzen.

  • Füllen Sie Leitungswasser in eine Karaffe ab

    Nehmen Sie die Karaffe mit zum Schreibtisch, anstatt Getränke in Einweg Plastikflaschen zu kaufen.

  • Behalten Sie den Überblick im Kühlschrank

    Denn dadurch können Sie vermeiden, dass ständig abgelaufene Lebensmittel im Mülleimer landen. Gewöhnen Sie sich mit den Kolleginnen und Kollegen an, den Kühlschrank regelmäßig, zum Beispiel am Freitag, nochmals zu kontrollieren.

  • Achten Sie auf die richtige Mülltrennung

    Halten Sie sich an die Vorgaben, wie Sie den Abfall aufteilen müssen. Steht an Ihrem Schreibtisch zum Beispiel ein Papierkorb, unterlassen sie es, sich aus Bequemlichkeit von Verpackungen, Fruchtschalen oder andere Dinge zu entledigen. Manche Materialien müssen darüber hinaus nicht gleich weggeworfen werden. Kartons können zur Aufbewahrung von Büromaterialien nützlich sein und geschreddertes Papier als Füllmaterial für empfindliche Paketsendungen verwendet werden.
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Fahrtwege und Dienstreisen nachhaltig gestalten

Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren ist nicht nur förderlich für die Umwelt, sondern darüber hinaus gut für Ihre Gesundheit. Öffentliche Verkehrsmittel oder Mitfahrgelegenheiten, die Sie mit den Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen organisieren können, sind ebenfalls sinnvolle Alternativen zum eigenen PKW. Hinterfragen Sie auch den Sinn und Zweck von Dienstreisen oder nutzen Sie nach Möglichkeit den Zug. Denn jeder Flug verursacht eine große Menge CO2 und in vielen Fällen lassen sich die Themen hervorragend in virtuellen Meetings besprechen.

Tipps, um Zero Waste im Büro umzusetzen

Auch die Reduzierung von Müll am Arbeitsplatz ist keine Angelegenheit, die von heute auf morgen geschieht. Jede Veränderung braucht Zeit. Außerdem erfordert es eine Portion Selbstreflexion – denken Sie darüber nach, in welchen Situationen Sie Müll einsparen können und entwickeln Sie sich in dem Prozess stetig weiter. So müssen Sie nicht gleich morgen alle hier aufgelisteten Punkte umsetzen. Setzen Sie Prioritäten und klare Ziele – das geht besonders gut mit Selbstmanagement Methoden. So können Sie zum Beispiel mit der Mülltrennung beginnen und nach und nach weitere Maßnahmen in Ihrem Arbeitsalltag einfließen lassen.

Vergessen Sie nicht, wie Ihr Verhalten auf Ihr Umfeld wirkt. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, ohne Ihre Kolleginnen und Kollegen zu belehren. Das ist selten eine gute Strategie, auch wenn Sie noch so sehr davon überzeugt sind, das Richtige zu tun und Sie die anderen für Ihre Mission unbedingt begeistern wollen. Überzeugen Sie lieber durch Ihr Handeln – damit ziehen Sie sowieso die Aufmerksamkeit auf sich und kommen mit Ihren Kolleginnen und Kollegen automatisch ins Gespräch. So können Sie andere motivieren, ohne dass das Betriebsklima Schaden nimmt. Denn Besserwisser machen sich nicht sonderlich beliebt.

Noch besser: Führen Sie das Unternehmen spielerisch an das Thema Zero Waste heran – zum Beispiel durch einen Wettbewerb, bei dem jede Mitarbeiterin bzw. jeder Mitarbeiter die zurückgelegten Kilometer mit dem Fahrrad sammelt. Die Abteilung mit der höchsten Summe gewinnt.

Fazit: Zero Waste für mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz

Umweltschutz bei der Arbeit ist ein großes Thema - umso besser wenn Sie gleich mit dem Thema Zero Waste beginnen. Denn Müllvermeidung führt automatisch dazu, dass Sie sich mit Ihrem Arbeitsplatz auseinandersetzen. Sie machen sich automatisch mehr Gedanken über die Pflege und Anschaffung Ihrer Arbeitsmaterialien und achten auf die Hochwertigkeit und Nachhaltigkeit. Das motiviert und schafft mehr Verbundenheit zu dem Ort, an dem Sie arbeiten. Spaß macht es noch obendrein. Lesen Sie mehr dazu, wie Sie Ihren Arbeitsplatz individuell einrichten können und was Ihnen dabei hilft, um Ordnung und Sauberkeit am Schreibtisch zu halten.