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Geändert am : 20.04.2022 10:41
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9 Tipps für mehr Motivation im Home Office

Des einen Freud, des anderen Leid. Nicht umsonst scheiden sich beim Thema Homeoffice die Geister. Denn das Plus an Flexibilität und die erhoffte Vereinbarkeit von Job, Freizeit und Familie hat auch einen Haken. Während die einen von den Vorzügen des Homeoffice profitieren, fällt es anderen wiederum schwer, sich für den Job mit Freude und Motivation an den privaten Schreibtisch zu setzen. Vielen Menschen fehlt auf Dauer der Austausch mit anderen, der Arbeitsweg zum Abschalten oder überhaupt ein klares Ende der täglichen Arbeitszeit. Hinzu kommt, dass an jeder Ecke Ablenkungen lauern, weshalb es umso schwerer ist, sich tagtäglich aufzuraffen. Doch für die meisten dieser Stimmungskiller im Homeoffice kann man selbständig Lösungen finden und über diesen Weg zurück zur eigenen Motivation gelangen. Welche Voraussetzungen für mehr Freude und Motivation im Homeoffice wichtig sind, haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

1

Arbeitsatmosphäre: Sorgen Sie für einen Arbeitsplatz nach Ihren Bedürfnissen

Die große Bandbreite an Möglichkeiten im Home Office verleitet unbewusst dazu, den Bogen der Flexibilität etwas zu überspannen. Wenn Sie zu denjenigen gehören, die morgens am Küchentisch arbeiten, am Nachmittag den Laptop auf der Couch aufklappen und am Abend noch die letzte E-Mail im Bett versenden, gibt es bei Ihnen jede Menge Optimierungspotential. Denn eine gute Arbeitsatmosphäre beginnt mit der Umgebung und die können Sie immerhin selbständig gestalten. Überlegen Sie als allererstes, wo Sie Ihren fixen Arbeitsplatz bei sich zuhause einrichten wollen. Auch wenn Sie kein zusätzliches Zimmer oder ein eigenes Büro haben, sollten Sie versuchen einen guten Ort zu finden, der Ihren Bedürfnissen am meisten entspricht. Auch Home Office im Freien kann sich in den warmen Monaten anbieten, wenn Sie eine Terrasse oder einen Garten haben.

Nachdem Sie den Platz fürs Home Office festgelegt haben, sollten Sie ihn möglichst so gestalten, dass Sie die besten Arbeitsbedingungen vorfinden. Im Idealfall haben Sie Büromöbel, die eine ergonomische und an Sie angepasste Einstellung ermöglichen. Das schont den Rücken und beugt lästigen Verspannungen vor. Außerdem sollte Ihr Arbeitsplatz möglichst ruhig, hell genug und aufgeräumt sein. So zieht das Hygge Gefühl bei Ihnen zuhause, nämlich am Arbeitsplatz, ein und Sie werden sehen: Schon die Wahl des richtigen Platzes macht einen großen Unterschied und Ihnen wird der Job leichter von der Hand gehen. Lesen Sie jetzt mehr zu den Themen Ordnung, Sauberkeit und Hygiene am Arbeitsplatz.

2

Kleidung: Ziehen Sie sich an als würden Sie zur Arbeit gehen

Was anfangs vielleicht bequem und gemütlich war, entpuppt sich mit der Zeit zu einer unangenehmen Routine. Im Home Office bleiben Hemd und Bluse oft im Schrank. Stattdessen entwickelt sich die Jogginghose zum treusten Begleiter. Zugegeben: Das allerbeste Kleidungsstück muss es für die Arbeit von zuhause nicht sein. Aber es macht sicherlich für Sie einen Unterschied, wenn Sie sich morgens über ihre Garderobe und Ihr Äußeres Gedanken machen, sich arbeitstauglich anziehen und so zurecht machen als würden Sie vor die Tür gehen. So starten Sie gleich anders in den Tag und sind für jede Videokonferenz gewappnet.

3

Planung: Überlassen Sie Ihren Tagesablauf nicht dem Zufall

Damit Sie sich morgens topfit fühlen und motiviert in den Tag starten, sollten Sie sich im Home Office ebenfalls strikt an Ihre normalen Aufstehzeiten halten. Planen Sie immer circa 7 bis 8 Stunden Schlaf ein und berücksichtigen Sie dabei Ihre Leistungskurve, um Müdigkeit am Arbeitsplatz vorzubeugen. Auch den weiteren Verlauf des Tages sollten Sie gut durchplanen und sich an Ihre Vorhaben halten. Legen Sie dafür Ihre Arbeitszeiten genau fest. Dazu zählt beispielsweise, wann Sie morgens beginnen wollen und bis wann Sie arbeiten möchten. Definieren Sie auch Ihre Pausenzeiten. Doch das ist bei Weitem nicht alles. Denn im Hinblick auf die Arbeitsmotivation kommt es vielmehr darauf an, wie sehr Sie sich an diese Zeiten halten. Orientieren Sie sich also jeden Tag an Ihrem vorgegebenen Zeitfenster und weichen Sie davon nur in Ausnahmesituationen ab, selbst wenn Sie viel zu tun haben. In diesen Fällen können Zeitmanagement Methoden helfen, um klare Prioritäten zu setzen und effizienter zu arbeiten, anstatt permanent im Home Office Überstunden zu schieben. Setzen Sie sich zum Beispiel realistische Tagesziele und legen Sie die Arbeit bewusst beiseite, wenn diese Ziele erreicht wurden. Auch das Visualisieren oder Aufschreiben Ihrer Ziele kann eine Hilfestellung sein, um den roten Faden nicht zu verlieren. Für viele stellt das Durchstreichen erreichter Ziele ein wichtiges Ritual dar.

4

Rituale: Die Wiederholung macht den Unterschied

Wenn wir schon beim Thema sind: Rituale sind wichtige Pfeiler im Alltag und geben Orientierung – auch im Home Office. So können Ihnen selbst gewählte Rituale bei der Arbeitsmotivation helfen, da sie für Routine sorgen. Außerdem können Sie mit der Hilfe von Ritualen die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Privatleben klarer setzen. Denn im Home Office besteht die Herausforderung darin, dass die Grenzen schneller verschwischen als es Ihnen wahrscheinlich lieb ist. Das Arbeitsumfeld im Büro schafft nämlich jede Menge Rituale, die zuhause fehlen: Für manche Mitarbeiter ist vielleicht das Ausstempeln ein wichtiges Ritual, um den Arbeitstag bewusst hinter sich zu lassen. Stattdessen könnten Sie als alternatives Ritual zum Einläuten des Feierabends den Arbeitsplatz sauber aufräumen und Laptop sowie Firmenhandy außer Sichtweite legen. Stehen Sie morgens auf und setzen Sie sich als erstes an den Laptop oder machen Sie sich in Ruhe fertig und genießen Sie vor den ersten E-Mails erstmal einen Morgenkaffee? Überlegen Sie sich zum Beispiel, wie Sie Ihren Arbeitstag im Home Office regelmäßig beginnen wollen und welches Ritual Ihnen dabei behilflich ist. Oder stellen sie vielleicht fest, dass Sie Ihr Mittagessen vielleicht nur noch hastig vor dem Monitor einnehmen, anstatt vom Schreibtisch aufzustehen? Suchen Sie sich einen anderen Platz und legen Sie auch hier eine Bildschirmpause ein – ähnlich wie im Büro, wenn Sie mit den anderen aus dem Team essen gehen. Überlegen Sie, welche Rituale für Ihr Wohlbefinden und Ihre Motivation wichtig wären und denken Sie daran: Die Regelmäßigkeit ist für den positiven Effekt ausschlaggebend.

5

Stress: Behalten Sie unbedingt Ihr Arbeitspensum im Auge

Dass das Arbeitspensum oft die Dauer des Arbeitstages bestimmt, ist wohl für viele die größte Herausforderung im Home Office. Wenn Sie von zuhause arbeiten, kann es viel schneller passieren, dass Sie die Zeit nicht mehr im Blick haben, ständig Ihre Pausen vergessen oder am Abend doch noch schnell eine Präsentation fertig machen, um am nächsten Tag weniger zu tun zu haben. Doch das ist tückisch. Denn das Arbeitspensum nimmt in der Regel nicht dadurch ab, weil Sie länger arbeiten. Es wird für viele Angestellte einfach zur Gewohnheitssache. Allerdings kann ständiges Durcharbeiten oder der verspätete Feierabend schneller zur ungesunden Belastung mutieren als man denkt. Das raubt auf Dauer die Motivation und bleibt auch nicht ohne gesundheitliche Folgen – Stichwort Work-Life-Balance. Vermeiden Sie Mehrarbeit, wo es möglich ist und bleiben Sie diszipliniert was Ihre Arbeitszeiten und Rituale betrifft. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich diese notieren oder regelmäßig einen Wecker stellen. Sprechen Sie Ihre Vorgesetzten darauf an, wenn Sie Ihre Arbeit ohne ständige Überstunden nicht mehr bewältigen können. Gerade wenn Sie ausschließlich im Home Office arbeiten, sind Vorgesetzte darauf angewiesen, dass Sie sich mitteilen, wenn etwas nicht passt. Übrigens: Stress und Demotivation können nicht nur durch ständige Überstunden entstehen, sondern auch durch dauerhafte Unterforderung im Job. Ein sogenanntes Boreout kann genauso belastend sein wie eine chronische Überarbeitung.

6

Kollegen: Bleiben Sie in Kontakt und suchen Sie den regelmäßigen Austausch

Ein gutes Miteinander ist ein großer Hebel für mehr Motivation im Job. Selbst wenn es auf der Arbeit drunter und drüber läuft, kann der Zusammenhalt im Team sehr viel kompensieren. Ein kurzer Plausch bei einem Kaffee mit den Lieblingskollegen, die gemeinsame Freude über erreichte Ziele oder die gegenseitige Unterstützung, wenn Not am Mann ist – all das ist im Home Office nicht automatisch gegeben. Doch nur, weil Sie sich nicht persönlich sehen oder in einem Raum gegenüber sitzen, heißt das noch lange nicht, dass Sie nicht etwas daran ändern können. Denn was am Arbeitsplatz ganz natürlich passiert, müssen Sie im Home Office bewusst einplanen: den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Starten Sie doch mal Ihren Montagmorgen mit einem kurzen Videocall bei einer Tasse Kaffee und plaudern Sie kurz über das Wochenende, um im Anschluss über die Arbeit zu sprechen.

7

Pausen: Unterbrechen Sie Ihre Arbeit regelmäßig und nutzen Sie die Zeit sinnvoll

Ein gut durchdachter Tagesplan umfasst genügend Pausen, die als Ruhezeiten der persönlichen Erholung und dem Erhalt der eigenen Arbeitsfähigkeit dienen. Die Grundlage dafür bieten verschiedene Gesetze. Doch für die Umsetzung und Einhaltung müssen Sie im Home Office selber sorgen. Planen Sie jeden Tag auf jeden Fall eine längere Mittagspause ein. Wenn Sie ein Freund von Powernapping nach dem Mittagessen sind, bietet das Home Office die besten Voraussetzungen dafür. Aber Achtung – Wecker stellen nicht vergessen!

Auch kurze Bildschirmpausen, die jede Stunde für 5 bis 10 Minuten einzulegen sind, sollten Sie unbedingt mit in Ihre Tagesplanung integrieren. Stehen Sie also nach 60 Minuten vor dem Laptop auf, um sich zu bewegen, ein Glas Wasser zu holen oder frische Luft zu schnappen. Außerdem gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Arbeitspausen sinnvoll nutzen können und dabei produktiv bleiben.

8

Belohnung: Tun Sie sich selbst etwas Gutes

Sie haben ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, einen harten Arbeitstag hinter sich oder eine Zeit lang mehr gearbeitet als sonst? Gönnen Sie sich etwas, dass Ihnen Freude bereitet oder Spaß macht. Denn kleine sowie große Aufmerksamkeiten an sich selbst können die Motivation erhalten oder sogar wiederbeleben. Mit der Aussicht auf einen Ausflug ins Grüne, ein gutes Gläschen Wein nach getaner Arbeit oder dem Lieblingssong gehen die Tasks nicht nur besser von der Hand, sondern ändert sich oft die eigene Stimmung. Feiern Sie sich auch für die vielleicht aus Ihrer Sicht kleinen Erfolge. Oft ist das gerade bei einem Motivationstief eine Frage der Perspektive. Denn selbst ein tendenziell unproduktiver, aber überstandener Tag ist ein Grund, um sich selbst anerkennend auf die Schulter zu klopfen. Schließlich haben Sie Ihr Durchhaltevermögen unter Beweis gestellt. Nehmen Sie sich selbst mit Ihren Bedürfnissen ernst und würdigen Sie es auch, wenn sich die Motivation nicht einstellen möchte. Schließlich ist niemand jeden Tag gleich gut drauf.

9

Arbeitgeber: Das können Unternehmen tun, um Mitarbeiter im Home Office zu motivieren

Selbst wenn Mitarbeiter von zuhause arbeiten, können Arbeitgeber jede Menge dazu beitragen, dass die Motivation im heimischen Büro nicht abhanden kommt. So ist das Thema Mitarbeiterführung aufgrund der räumlichen Distanz besonders wichtig. Für Vorgesetzte gibt es mittlerweile genügend Schulungsmöglichkeiten, um bei Bedarf noch mehr Kompetenzen in der Führung und Entwicklung virtueller Teams zu erlangen. Dazu gehören zum Beispiel häufige Feedbackgespräche, regelmäßiger Austausch im Team und klare Ziele, anhand derer sich Angestellte orientieren können. Außerdem kann das Unternehmen für die Arbeit im Home Office klare Regeln aufstellen, wie das gemeinsame Einhalten von Pausen oder vorgegebenen Arbeitszeiten. Wichtig ist, dass Vorgesetzte diese Zeiten vorleben und mit gutem Beispiel vorangehen.

Fazit: Finden Sie Ihren persönlichen Weg zurück zur Motivation

Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Probieren Sie daher aus, welche dieser Tipps für Sie wirklich hilfreich sind und zu Ihnen passen. Achten Sie generell im Home Office auf einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und frischen Mahlzeiten. Denn das kommt sowohl im Büro als auch beim Arbeiten von zuhause häufig zu kurz. Wenn Sie bemerken, dass es mit der Motivation trotz alledem nicht mehr bergauf gehen möchte, finden Sie eine Lösung mit Ihrer Führungskraft. Eventuell ist Ihr Motivationstief aber auch ein Hinweis darauf, dass Sie sich beruflich verändern sollten und hat mit den Rahmenbedingungen des Home Offices wenig zu tun. Seien Sie daher offen für alle Optionen und leiten Sie Veränderungen ein, sofern notwendig.