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Geändert am : 18.05.2022 11:49
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Chemikalien richtig entsorgen

Chemische Stoffe und Substanzen sind allgegenwärtig. Man findet sie in Haushalten, Werkstätten, Laboren, und Industriebetrieben gleichermaßen. In der Regel sind sie durch entsprechenden Gefahrensymbole gekennzeichnet und somit einfach als Chemikalien zu identifizieren. Abgelaufene oder verunreinigte Chemikalien dürfen nicht mehr verwendet werden, da ihre einwandfreie Wirkung nicht gewährleistet ist. Diese zu entsorgenden chemischen Stoffe muss man entsprechend gesichert lagern und sich um die fachgerechte Beseitigung kümmern. Die Entsorgung von Gefahrenstoffen wie Chemikalien unterliegt strengen Vorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen, um negative Konsequenzen auf Gesundheit und Umwelt vorzubeugen.

Erfahren Sie im Anschluss, welche Stoffe zu den Chemikalien zählen, welche Vorschriften es in Bezug auf Chemikalien gibt und wie sie gelagert und entsorgt werden müssen.

Welche Stoffe gelten als Chemikalien?


Als Chemikalien bezeichnet man künstlich hergestellte chemische Verbindungen, die eine chemische Reaktion auslösen. Während diese chemische Reaktion in bestimmten Zusammenhängen gewünscht ist, kann sie bei inkorrekter Handhabung schwerwiegende Folgen haben.

Die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien unterliegen in der EU der sogenannten CLP Verordnung. Sie besagt, dass gefährliche Stoffe mit den entsprechenden einheitlichen Gefahrensymbolen ausgestattet sein müssen, um vertrieben und verwendet werden zu dürfen.

Unter gefährlichen chemischen Stoffen versteht man:

  • Explosive und/oder entzündbare Stoffe: Kunststoff, Lack, Öl, Lösungsmittel
  • Feste oder flüssige ätzende Stoffe: Chlor, Salpetersäure, Natronlauge, Schwefeldioxid, Natriumperoxid, Phosphorsäure, Ätznatron, Baukalk
  • Umweltschädliche Stoffe: Schwermetalle wie Blei und Quecksilber, Trichlormethan, Schwefeltrioxid

Chemikalien sind unter anderem enthalten in:

  • Reinigungsmitteln und Spezialreiniger
  • Farben und Lacken
  • Lösungsmitteln
  • Künstlichen Düngern
  • Batterien und Akkus
  • Frostschutzmitteln
  • Bremsflüssigkeit
  • Schädlingsbekämpfungsmitteln

Aufbewahrung von Chemikalien vor der Entsorgung


Chemikalien müssen nicht nur korrekt entsorgt, sondern auch adäquat aufbewahrt werden. Eine sichere und dem chemischen Stoff entsprechende Lagerung ist einerseits wichtig, um für Sicherheit zu sorgen und Gesundheitsrisiken zu minimieren und andererseits, um die jeweiligen Mittel möglichst bis zum Ablauf des Haltbarkeitsdatums nutzen zu können. Desinfektionsmittel beinhalten beispielsweise meist Alkohol, der sich bei falscher Aufbewahrung schnell verflüchtigt.

Wir haben einige wichtige Hinweise in Bezug auf die Lagerung von Chemikalien:

  • Die Chemikalien getrennt voneinander und von anderen Produkten lagern.
  • Die Chemikalien vor Außeneinwirkungen schützen.

Entsorgung von Chemikalien


Die Entsorgung ist abhängig von zwei Faktoren: Art des chemischen Stoffes und Menge. Grundsätzlich gilt, dass Chemikalien nicht mit dem restlichen Müll entsorgt werden dürfen. Es handelt sich um Sonderabfälle, die vor der Entsorgung getrennt zu lagern und dann ordnungsgemäß zu beseitigen sind. Abgeben kann man Chemikalien wie folgt:

  • Transport zu einer Sammelstelle, dem lokalen Wertstoffhof oder dem örtlichen Schadstoffmobil

    Chemikalien gelten als Gefahrgut, demnach müssen auch beim Transport Richtlinien eingehalten und passende Behältnisse gewählt werden. In diesen Einrichtungen können Chemikalien allerdings nur in begrenzter Menge abgegeben werden.

  • Beauftragung von Spezialisten

    Unternehmen, die große Mengen an Chemikalien entsorgen müssen, sollten sich unbedingt an spezielle Firmen wenden. Diese Firmen bieten in der Regel ein Komplettpaket vom fachgerechten Transport zur Endbeseitigungsanlage, der Reinigung der Transportbehältnisse bis hin zur gesetzlich vorgeschriebenen Dokumentation.


Fazit: Bei der Entsorgung von Chemikalien ist höchste Vorsicht geboten


Desinfektionsmittel haben chemische Inhaltsstoffe, die in ihrer Zusammensetzung variieren, aber eines gemeinsam haben: Wenn falsch eingesetzt oder entsorgt, können sie zum Gesundheitsrisiko werden. Genau wie bei anderen Chemikalien müssen abgelaufene Restmengen demnach fachgerecht entsorgt werden. Je nach zu entsorgender Menge wendet man sich dabei an den lokalen Wertstoffhof, das Schadstoffmobil oder darauf spezialisierte Entsorgungsfirmen.