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Bürohund: So klappt es mit dem Hund am Arbeitsplatz


Für Hundebesitzer ist es ganz klar: Ihre Fellnasen sind Familienmitglieder und treue Begleiter auf all ihren Wegen. Aber Hunde am Arbeitsplatz sind ein heiß diskutiertes Thema. Auf den ersten Blick scheint ein Büro wenig geeignet für die Bedürfnisse eines Hundes zu sein, obwohl es tatsächlich viele Vorteile mit sich bringen kann.

Hundebesitzer aufgepasst! Wir gehen der Sache „Hund im Büro“ genau auf den Grund und fassen zusammen, was es als Hundehalter zu beachten gilt, damit Hund, Chef und Arbeitskollegen sich gut verstehen.

Hunde am Arbeitsplatz: Was sind die Pros und Cons für Halter und Kollegen?

An Arbeitstagen mehr als 12 Stunden nicht zuhause zu sein, ist für viele Menschen normaler Alltag. Hundebesitzer plagt schon ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihren Vierbeiner nur wenige Stunden sich selbst überlassen oder abgeben müssen. Dass der geliebte Hund den Tag allein zuhause verbringt, ist natürlich keine Option. Auf einen Hundesitter zurückzugreifen ist zwar eine gängige Möglichkeit, damit der Hund gut und professionell versorgt wird. Das ist aber oft mit zusätzlicher Wegzeit, organisatorischem Aufwand und Geld verbunden. Eine viel praktikablere Lösung liegt darin, die Fellnase mit ins Büro zu bringen. Neben dieser Entlastung für Hundehalter können ihre Vierbeiner sogar zur Gesundheit am Arbeitsplatz beitragen. Denn das Gassigehen ist gut für den Rücken und motiviert zu regelmäßigen Pausen an der frischen Luft. Auch wenn es nur kurz ist: Die Abwechslung zum stundenlangen Sitzen und zur monotonen Bildschirmarbeit ist eine Erleichterung und dient der Kreativität, dem Abbau von Stress und dem Erhalt der Arbeitsleistung. Das geht sogar so weit, dass stressbedingten Erkrankungen vorgebeugt wird – dank der Anwesenheit des treuen Vierbeiners. Doch abhängig von der Art der Tätigkeit können Pausen nicht immer so gelegt werden, wie es sinnvoll für den Hund wäre. Mitunter benötigt der Liebling auf vier Beinen mehr Aufmerksamkeit, als es die Arbeit tatsächlich zulässt. Auch nicht jeder Vierbeiner kann vom Temperament und Verhalten her mit ins Büro genommen werden. In diesen Fällen sind Arbeit und Hund eine schlechte Kombination.

Jedoch sind in manchen Firmen Hunde sogar ausdrücklich erwünscht und das nicht ohne Grund. Schließlich können Hunde dazu beitragen, eine gute Stimmung zu verbreiten und Sticheleien und unangenehmes Verhalten unter den Mitarbeitern zu reduzieren. Gibt es am Arbeitsplatz einen Hund, kann mehr Freundlichkeit herrschen und eine entspannte Atmosphäre entstehen, selbst wenn es richtig viel zu tun gibt. Dem Hund in die treuen Augen zu blicken, das freudige Schwanzwedeln mit lieben Worten zu erwidern und entspannt über das seidige Fell zu streicheln kann beim Menschen nämlich zur Ausschüttung von Oxytocin führen, welches auch „Glückshormon“ oder „Kuschelhormon“ genannt wird. Und mal ehrlich: Sonst gibt es nicht allzu viele Gelegenheit für einen großzügigen Oxytocin Schub im Büroalltag.

Hunde im Büro können also dem Zusammenhalt am Arbeitsplatz dienen und dadurch eventuell sogar dem Arbeitgeber. Dass Mitarbeiter produktiver, kreativer und konzentrierter sind, wenn eine gute Atmosphäre herrscht, sie gerne zur Arbeit kommen und sich wohlfühlen, ist schließlich kein Geheimnis. Hunde auf der Arbeit können also ein buchstäblicher Gewinn für alle sein und nicht nur fürs Herrchen. Damit das auch gelingt, gilt es einige Vorbereitungen zu treffen.

Was ist bei Hunden im Büro zu beachten?

Einen Hund mit ins Büro zu bringen ist immer mit Vorbereitung und Planung verbunden. Denn Hunde müssen bestimmte Rahmenbedingungen vorfinden, damit es für alle auf der Arbeit gut und dauerhaft funktioniert.

Möchte man den Hund mit zur Arbeit nehmen, sollte sich der Halter unbedingt vorher darüber Gedanken machen, wie es mit dem Hund im Büro laufen könnte. Wenn Ihr Liebling im Alltag bereits Schwierigkeiten mit der Einhaltung von Befehlen hat, sehr aktiv ist und viel Aufmerksamkeit benötigt, ist dies im Büro wohl auch der Fall. Training und Erfahrung bei Hunden und Haltern sind wichtige Eckpunkte, damit das Projekt „Office Dog“ von Erfolg gekrönt ist.

Ähnlich wie wir Menschen, benötigen auch Hunde eine Eingewöhnungszeit an neue Situationen. Gerade dann, wenn auch andere Hunde im Büro sind, sollte man einander eine gewisse Kennenlernzeit zugestehen. Gemeinsame Pausen und Gassi Runden können dabei helfen.

Wenn wir schon beim Thema sind: Nur weil ein Hund während der Arbeitszeit nicht allein ist, heißt das noch lange nicht, dass Beschäftigung nicht nötig wäre. Damit die Fellnase optimal ausgelastet ist und auch den Büroalltag genießen kann, sollte an Arbeitstagen ausreichend Zeit zum Spielen und Toben beim Gassigehen eingeplant werden. Es empfiehlt sich eine Runde vor der Arbeit, in der Mittagspause und zum Feierabend zu gehen. Wenn ein Hund im Büro sein Lieblingsspielzeug vorfindet und während der Arbeitszeit hin und wieder Aufmerksamkeit bekommt – gerne auch von den hundeliebenden Kollegen – ist für Abwechslung gesorgt. Eine weitere Bezugsperson im Büro kann eine große Hilfe sein, damit Ihr Hund in guten Händen ist, wenn Sie zum Beispiel an einem Meeting teilnehmen. Fragen Sie also vorab herum, wer diese Aufgabe übernehmen möchte.

Wie überzeugt man den Chef und die Kollegen?

Ob ein Hund mitgebracht werden darf, entscheidet zuallererst der Arbeitgeber, darüber hinaus muss die Mitnahme auch mit den Kollegen und der Führungskraft abgestimmt werden. Manchmal wird Hundehaltern nachgesagt, mehr Pausen während der Arbeitszeit zu machen, häufig abgelenkt zu sein und Unruhe ins Büro zu bringen. Hunde sind im Office nicht immer gerne gesehen und nicht alle Menschen haben einen Bezug zu Tieren oder sind von Natur aus Hundeliebhaber. Deshalb ist es wichtig, auch die Bedenken ernst zu nehmen und sachlich zu argumentieren.

Dem Chef die Vorteile eines Bürohundes nahezubringen, damit er zustimmt, ist wohl eine der wichtigsten Hürden. Hier ist Menschenkenntnis und Vorbereitung auf das Gespräch gefragt. Bei Vorgesetzten, die selbst Hundebesitzer sind und regelmäßig ihren eigenen Hund mitbringen, ist die Zustimmung höchstwahrscheinlich einfacher einzuholen. Wenn Sie der erste Mitarbeiter mit diesem Wunsch sind, braucht es vielleicht ein bisschen mehr Überzeugungskraft und Feingefühl.

Stellen Sie sich selbst die Frage, was Sie als Chef befürchten würden, wenn ein Mitarbeiter einen Hund mitbringt. Finden Sie für diese Befürchtungen überzeugende, sachliche Gegenargumente. Sie gehen seit geraumer Zeit zur Hundeschule und ihr Liebling hört brav aufs Wort? Lassen Sie solche Fakten ins Gespräch mit einfließen. Unverbindliche Angebote wie ein kurzer Besuch mit Ihrem Vierbeiner an einem Urlaubstag oder die „Hunde-Probezeit“ schaffen Vertrauen und bieten die Möglichkeit, dass Ihr Vorgesetzter den Hund und sein Wesen kennengelernt. Das kommt übrigens auch bei weniger begeisterten Kollegen gut an. Treffen Sie mit ihrem Chef konkrete Vereinbarungen, an welchen Tagen Ihr Vierbeiner mitkommen darf und in welchen Situationen es nicht möglich ist. Sprechen Sie auch über die Regelung von Gassi- und Pausenzeiten.

Neben dem Chef ist es ebenfalls wichtig, die Kollegen zu dem Thema mit ins Boot zu holen und auch den Raum für Bedenken zu öffnen. Besonders bei Kollegen, mit denen Sie sich einen Arbeitsraum teilen, ist gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Vielleicht gibt es auch Kollegen, die eine Allergie gegen Hundehaare haben, sich mit Hunden in einem Raum nicht wohlfühlen oder sogar unter einer Canophobie (auch Kynophobie genannt) leiden, also panische Angst vor Hunden haben. Wenn sich ihr berufliches Umfeld Gedanken über Geruchsbelästigung, Parasiten oder Krankheiten macht, klären Sie Ihre Kollegen zum Thema Fellpflege auf und holen Sie ein Attest vom Tierarzt ein, dass Ihr Hund gesund ist. Diese und andere Vorbehalte sollten vorab in einzelnen Gesprächen abgeklärt werden. Seien Sie aber auch offen dafür, dass ein „Nein“ vom Arbeitgeber und Kollegen kommen könnte und es bei dem Wunsch Bürohund bleibt, der zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfüllt wird.

Was muss ein Bürohund können?

Damit Sie und Ihre Kollegen die Anwesenheit des Hundes genießen, ist eine gewisse Grundgehorsamkeit beim Vierbeiner gefragt. Dabei gilt: Hund ist nicht gleich Hund. Rasse, Alter, Training, Erfahrung und Gemüt des Vierbeiners spielen hier eine große Rolle. Ungestüme Welpen oder besonders junge Hunde können durch ihre Verspieltheit zu mehr Radau als Ruhe führen. Ihr Hund sollte generell gut mit Menschen zurechtkommen und auch damit umgehen können, nicht permanent im Mittelpunkt zu stehen.

Springt Ihr Hund gerne Menschen an, bellt ständig und reagiert mit überängstlichem oder territorialem Verhalten, kann es schnell zu Unmut bei den Kollegen und beim Vorgesetzten kommen, zumal diese Situation weder für den Hund noch für den Halter angenehm ist. Eine gute Sozialisierung und viel Training sind also wichtige Grundvoraussetzungen, damit sich alle wohlfühlen und von den positiven Effekten eines Bürohundes profitieren. Manchmal ist es also besser, sich erst einmal dem Training zu widmen, damit ihr Hund sich von der besten Seite zeigen kann. Dann wird er auch das Herz aller Teamkollegen in Windeseile erobern.

Hunde im Büro und Arbeitsrecht: Was geht und was geht nicht?

Einen gesetzlichen Anspruch auf die Mitnahme des Hundes gibt es im Allgemeinen nicht. Manche Unternehmen haben eine eigene „dog policy“, wodurch Hunde im Unternehmen ausdrücklich willkommen sind und die Details unternehmensweit geregelt sind. Wenn dies nicht der Fall ist, muss die Zustimmung direkt beim Arbeitgeber eingeholt werden. Dies muss geschehen, bevor Sie Ihren Liebling das erste Mal mitbringen. Der Arbeitgeber kann Ihr Vorhaben ohne Nennung von Gründen verbieten oder die Zustimmung widerrufen.

Hat ihr Arbeitgeber zugestimmt, lassen Sie sich dies schriftlich bestätigen. Manche Arbeitgeber machen eine Tier- oder Hundehaftpflichtversicherung und ein Kennenlernen des Hundes zur Bedingung. Ausnahmen gelten jedoch für Menschen mit einer Behinderung. Für Blinde ist zum Beispiel das Mitführen eines Blindenhundes ein unentbehrliches Hilfsmittel, welches ihm zusteht.

Wichtig: Werfen Sie am Arbeitsplatz stets einen Blick auf Ihren Vierbeiner.

Wer haftet für Schäden?

Ihr Hund kann noch so gut erzogen sein: Genauso wie uns Menschen kann auch den Vierbeinern ein Missgeschick passieren. Wenn ihr Hund den Boden verunreinigt, den Schreibtischstuhl anknabbert oder ihr Kollege durch einen Biss verletzt wird, dann ist die Angelegenheit nicht anders zu beurteilen, als wenn dies im privaten Bereich erfolgt wäre. Als Hundehalter empfiehlt es sich ohnehin eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, die auch in solchen Fällen zum Tragen kommt. Darüber hinaus kann es sein, dass ihr Chef das Mitbringen des Hundes untersagt, also die Zustimmung widerruft.

Was spricht aus der Sicht des Hundes für den Aufenthalt im Büro?

Hunde bevorzugen als Rudeltiere die Gesellschaft und freuen sich natürlich darüber, ganz viel Zeit mit Ihrem Herrchen zu verbringen. Großzügiger Auslauf, Spielen mit anderen Hunden und die Wahl zwischen verschiedenen Rückzugsorten ist am Arbeitsplatz sicherlich nicht so gegeben wie in der Natur. Aber dennoch profitieren die Vierbeiner davon, dass sie hier in stetiger Gesellschaft sind. Auch ältere Hunde können durch die permanente Anwesenheit des Herrchens besser versorgt werden, wobei kranke Hunde definitiv nicht ins Büro gehören. Damit sich Ihr Liebling auch am Arbeitsplatz wohlfühlt und die Bürozeiten genießen kann, müssen ein paar wichtige Kriterien erfüllt sein.

Welche Voraussetzungen muss ein Arbeitsplatz erfüllen?

Nicht jeder Arbeitsplatz ist automatisch für Hunde geeignet. Manchmal sprechen schon die Unternehmensrichtlinien, Hygiene- oder Sicherheitsvorschriften gegen die Anwesenheit von Tieren. Eine Produktionshalle mit gefährlichen Maschinen oder Gabelstaplerverkehr ist sicher kein geeigneter Ort für einen Hund und entspricht auch nicht den tierschutzrechtlichen Regelungen. Ist die Sicherheit des Hundes gewährleistet, muss der Arbeitgeber zustimmen.

Wenn diese zwei wichtigen Punkte geklärt sind, muss der Hund sich am Arbeitsplatz wohlfühlen können. Das beginnt schon beim Ankommen. Treppensteigen über mehrere Stockwerke wird für die Vierbeiner insbesondere dann nicht empfohlen, wenn es sich um Welpen (Hüftschädigung vorbeugen!) oder ältere Hunde mit Gelenkproblemen handelt. Es sollte in dem Fall ein Aufzug vorhanden sein.

Ähnlich wie wir Menschen, freuen sich auch Hunde über ihren eigenen Platz auf der Arbeit. Dafür kann zum Beispiel ein Körbchen oder eine Decke neben dem Schreibtisch platziert werden. Dieser Platz sollte vor direkter Sonneneinstrahlung, starker Kälte und trockener Heizungswärme geschützt sein. Hektischer Kundenverkehr ist weder für Hunde noch für die vorbeikommenden Personen ideal. Denn man weiß nie, ob nicht doch Allergiker oder Menschen mit Hundeangst darunter sind. Für Hunde kann die Büroatmosphäre sogar stressig sein, wenn ständig etwas los ist. Bei der Platzwahl ist auch das sehr gute Gehör der Vierbeiner zu berücksichtigen. Laute Geräusche oder Musik sind also stets tabu.

Ist ein guter Platz gefunden, sollte dieser auch beibehalten werden und nicht ständig wechseln. Stellen Sie dann noch frisches Wasser und Futter bereit. Auch für die Näpfe empfiehlt sich ein eigenes, festes Plätzchen.

Wie gewöhne ich den Hund an den Büroalltag?

Auch Hunde brauchen ihre Zeit, bis sie sich an neue Situationen gewöhnt haben. Daher sollten die Vierbeiner zu Beginn ihrer Karriere als Bürohund nur an einzelnen und möglichst kurzen Tagen pro Woche mitgenommen werden. Ein voller Arbeitstag von acht Stunden oder mehr ist am Anfang zu viel. Beginnen Sie mit wenigen Stunden. Vielleicht können Sie während der Eingewöhnungsphase mit Ihrem Liebling auch einen halben Tag im Büro und die restliche Zeit im Home-Office verbringen, wenn Ihr Arbeitgeber dies genehmigt oder Ihren Hund bei einem Hundesitter abgeben. Erhöhen Sie die Zeiten mit Hund im Büro langsam.

Eine sanfte Eingewöhnung hilft auch Ihren Kollegen, sich mit dem neuen Büro Kumpanen anzufreunden. Fragen Sie Kollegen mit Hundeerfahrung, ob diese hin und wieder auf Ihre Fellnase schauen können. Auch hier sollte man behutsam testen, ob Ihr Hund auch mal mit einer anderen Person im Büro zurückbleiben kann. Lob und ausreichend Spielzeug dürfen natürlich nicht fehlen.

Fazit: Ein Hund kann der Hauptgewinn für das ganze Office sein

Als Halter müssen Sie den Hund trainieren und gut einschätzen können, bevor er das Büro mit seiner Anwesenheit bereichert. Wenn Ihr Arbeitgeber, Ihre Führungskraft und die Kollegen grünes Licht geben, sich ihr Liebling auf der Arbeit eingelebt hat und richtig wohlfühlt, kann er schnell zum Star im Büro und wichtigsten Motivator des gesamten Teams werden. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Hund viel Spaß in diesem neuen Lebensabschnitt.